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2 (1873)
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wäre unbeschreiblich gross, könnte man mit ihnen zu-sammen leben;aber die Kunst", pflegte Moscheies zusagen,hat mir in Leipzig einen schöneren Wirkungskreisangewiesen." Und so finden wir ihn im Juli wieder unterseinen Conservatorium-Schülern,fleissig und pünktlich",wie er sich's beim Antritt der Stelle vorgenommen hatte.Ebenso gewissenhaft ist er in dem Arrangement vonBeethoven's Symphonie in A, die eigene Arbeit mit dervon Hummel vergleichend. Das Tagebuch sagt:Hummelnimmt sich alle möglichen Freiheiten, will Beethoven inVortragszeichen wie in Noten verbessern, z.B. im Anfangedes, ersten Allegro giebt er dem Bass einen verändertenRhythmus:

Die Stelle

schreibt er so

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Gegen Ende des Stückes schneidet er auf der elftenSeite zehn Tacte ab!!! Im letzten Stück auf der dreissig-sten Seite zweiundzwanzig Tacte!!!? . . .

Im August schreibt Moscheies:Ein solcher Besuch,wie der von Ferdinand Hiller, war mir eine angenehmeZerstreuung. Uebrigens freut es mich, wenn sich meinhiesiges Leben so gestaltet, wie es mir Bedürfniss ist,wenn nichts Auffallendes meinen Geschäftsgang, meineZeiteintheilung stört. Das Neue suche ich in den Blättern,das schon Bekannte in den schön geschriebenen Girondinsund Dahlmann's vortrefflicher Geschichte der französischenRevolution. Die römische Conspiration, die englischenParlaments-Wahlen und Isabellen's häuslichen Zwist, lasseich ebenso unbekümmert an mir vorüberziehen, wie diejunge Kunstwelt in ihren unnatürlichen Leistungen; nur diehiesigen Kunstjünger bewache und leite ich. Der Redac-teur der hiesigen Zeitschrift für Musik hat eine Künstler-versammlung auf den 13. und 14. d. M. zusammenberufen,bei der das Wohl von Kunst und Künstlern besprochenwerden soll. Ich halte von solchen Hebeln zu ihrem