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sucht. Er hat ihn umgearbeitet, und ich muss gestehen rdass besonders der Elias darin viel gewichtiger und wür-diger auftritt, als damals bei der Aufführung in Birming-ham, wo ich das Ganze schon für vollkommen hielt. Auchdas Engel-Terzett ist jetzt entzückend schön. — Bei unshatten wir ausser Mendelssohn's und Mme. Frege, dieseine Lieder unbeschreiblich schön sang, noch ** undFrau; nun das Zimmer war gross genug für seine fffissi-mos. Glücklicherweise machte Mendelssohn dem Ton-geräusch ein Ende, indem er einige seiner Lieder ohneWorte aus dem ersten Heft spielte, dessen Manuscript ermir geschenkt hat.
David's Umgang und Spiel bietet mir auch wahr-haften Genuss. Vorgestern Abend hörten wir in seinemHause im Verein mit den Braunschweiger Müller's einQuartett von Haydn, eins von Beethoven und Mendels-' sohn's Octett. So gediegen hörte ich schon lange nichtmusiciren. Dass wir bei alledem gesund sind, das bleibtdie schönste Gottesgabe. Aber auch das freut mich, dassich mich um meines Felix fernere Studien kümmern kann,das habe ich den hiesigen massigen Geschäften zu ver-danken; 16 Stunden wöchentlich im Conservatorium, 8 anPrivatschüler, was ist das nach der Londoner Hetzjagd?" ...Ein anderes Mal schreibt Moscheies: „Nachdem wir beiMendelssohn gegessen, ging ich mit ihm zu dem BerlinerCiaviermacher Schönemann, der seine neue Erfindunghierher gebracht hat. Ein Pedal setzt jedem Ton seineOctave hinzu; da kann man sich die Bravouren eines D.bequem ersparen; eine kleine Tastatur an die grosse an-geschraubt, lässt Einen sogar zwei Octaven spannen;doch fehlt es dabei an Ton, und überhaupt ist die ganzeErfindung noch in ihrer Kindheit. Wir unterhielten unsabwechselnd auf dem curiosen Ding und machten Octaven-passagen, die man acht Mal verdoppelt, wenn auch ab-geschwächt, darauf hören kann. Kaum war dies ab-gethan, so stand Mendelssohn auch schon an seinem Di-rigenten-Pult im Gewandhaus, und ich hatte den Genuss,seine Ouvertüre zu „Meeresstille und glückliche Fahrt" zu.