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meine Kraft in der B-dur-Sonate nicht unterlag. BeimAdagio in Fis-moll war mein Gefühl am stärksten ange-regt, aber in der Fuge bedauerte ich so viel extravaganteMisstöne unter den Fingern hervorbringen zu müssen.Sie enthält mehr Dissonanzen als Consonanzen und mirscheint Beethoven darin zu sagen: „Ich will ein Themagelehrt verarbeiten, es mag wohlklingen oder nicht."
Der Freund, Professor Fischhof in Wien, schicktMoscheies das Bach'sche G-moll-Conccrt, in London gänz-lich unbekannt, und er spielt es, sowie das in D - dur ineiner seiner Matineen für classische Ciaviermusik, die wie-der grossen Anklang finden. Auch lässt er es den Herzogvon Cambridge auf dessen ausdrücklichen Wunsch im eige-nen Hause hören. „Dieser kommt, nur von einem Groombegleitet, bei uns angeritten", schreibt die Frau, „hört mitEnthusiasmus dem Spiel zu, ist äusserst liebenswürdig
gegen die Kinder.....Man kann nicht freundlicher für
eine musikalische Stunde danken, wie der Herzog es that;er nannte sie eine der genussreichsten, die er seit langeverlebt."
Moscheies wird in dieser Zeit auch zu einem Concertnach Buckingham-Palace befohlen und theilt die Ehre mitandern Künstlern. „Es. giebt deren eine Masse in dieserSaison", schreibt die Frau, „und wer bekommt die Palme?Vieuxtemps ist brav und Sivori ist es auch, aber freilichTeresa Milanollo ist erstaunlich. Pischek, Staudigl undOberhoffer streiten auch um den Vorrang, Frl. Schloss.und Mlle. Meerti müssen einander Concurrenz machen, undauf dem Ciavier gab's erst einen Todtschläger; nun sind'saber auch schon zwei. Das singende Frankreich ist durchdie Damen Garcia, Dorus Gras, Bertucat, Hennelle undBochkoltz-Falconi vertreten. Alle sind uns empfohlen;denkt Euch das Uebrige. ..."
Moscheies schreibt: „Ich hörte in- der Oper Musikvon Felicien David, darunter die Wüste. Sie giebt dasfremdartig nationeile des Orients pikant wieder. DerMarsch der Caravane mit der obligaten Clarinette unddem Sonnenaufgang gefielen mir, obgleich alle seine