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zu geben, dass ich diese „herrlichste aller Opern" nichtkenne, worauf man mir unbelesenem alten Zopf dennThemen aus Mozart'schen Opern vorschlug. Ich nahm„batti, batti" und das Champagnerlied, dann im Hinblick aufden Helden Erzherzog Carl, zum Schluss noch „See theconquering hero." Der Kaiser sagte: „War das letzte nichtder Marsch aus der Vestalin?" worauf ich: „Etwas Aehn-liches", und die Kaiserin schnell mit der Frage einfiel:„ob ich in Wien oder Prag meine Schule gemacht?" Um1072 Uhr entfernte sich der Hof, es wurde Eis gereicht,und das Confect, das ich dazu nahm, steckte ich für dieKinder ein. — Gute Nacht, denn ich habe viel für's Con-cert zu thun; wie schön, wenn ich erst einen Brief vonDir bekomme" ....
Am 13. December schreibt Moscheies: „Gut, dass wiruns zu der temporären Trennung" entschlossen haben,denn mein hiesiger Aufenthalt spinnt sich neuerdings aus.Graf Szechenyi war eben bei mir, um mich für den 19.zur Erzherzogin Sophie und Erzherzog Franz Carl zu be-fehlen, bei welchen ich spielen soll. Die Art und Weise,wie ich über das Händel'sche Thema phantasirt, hattein ihnen den Wunsch erregt, mich über Gluck'sche Motiveimprovisiren zu hören. Ausserdem verlangte der Grafeine Speisekarte meiner Compositionen als Auswahl fürden Abend, das Kindermärchen als Confect, und schliess-lich wurde bestimmt, ich solle Mittwoch Abend zu ihmkommen, wo wir eine Probe aller bei Hof zu spielendenStücke halten würden. — Ein komisches Zwiegesprächhatte ich mit Graf Moritz D., die Feder eines Hoffmannwürde es Dir besser beschreiben; ich erzähle Dir's nurschlichtweg. Er kam, räusperte sich und sagte: „Für Ihrschönes Spiel bei Hofe habe ich Ihnen dieses (ein Röll-chen Dukaten) zu übergeben." Ich nahm es, sagte aber,wie mir irgend ein Andenken der hohen Herrschaftenmehr werth sein würde als Geld, worauf er: „Aber wasthun's mit so a klan's Nipperl? schau'ns der Prume kriegtauch Geld, aber nit so viel wie Sie — es sein 60 Duk."Ich wiederholte, er wiederholte, endlich sagte ich, wie ich