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nen Caricaturen-Zeichner. Auch Rowland Hill, dem dieWelt die Einführung des Penny-Porto's verdankt, begeg-net man öfter. „Immer", sagt Moscheies, „betrachte ichden interessanten häuslichen Kreis als das beste Bildungs-mittel für unsere Jugend, wesshalb er von mir sehr hochgehalten wird."
Unter den Musikern war Alex. Dreyschock, der Pianist,-eine neue Erscheinung. Moscheies schreibt: „Er ist nochjung in der Kunst, obgleich er die bewundernswerthesteTechnik hat, federleichte Finger und eine linke Hand, die•erstaunliche Sachen macht. Neue Kunstgenüsse stehen miraber nicht durch ihn bevor, denn er kann zwölf Stückemit berechneten Knalleffecten spielen, hat aber keinen■Styl, keine Eigenthümlichkeit, kann nichts lesen und auchkeine fremden Compositionen im richtigen Geist vortragen.Nennen wir ihn den Octavenhelden! Hier wird er strengerbeurtheilt, als in Paris, obwohl der Beifall bei seinen toursde force laut ist. Wir stehn im besten Verhältniss zu ein-ander." Gleichzeitig finden wir die Notiz im Tagebuch:^,D.'s Etüde für die linke Hand viel geübt und überwun-den." Eine spätere Notiz sagt: „Kleine Soiree bei uns.D. griff das Instrument zu sehr an und verdrehte dabei•die Augen." „Ich muss", schreibt die Frau, „hier noch«ine wahre Anecdote beifügen. D. probirte neulich einigeder Scalenstücke mit Moscheies: er spielte zwar die „Schü-ler-Partie", irrte sich aber dennoch oft im Tact, worauf•C. mir ganz laut sagte (zum Glück englisch, was ervielleicht nicht verstand): „Mama, hat Herr D. nicht dieScalen gelernt?" Ihr könnt Euch mein Entsetzen. über das•enfant terrible denken. Uebrigens hatte ich genug zuthun, um auch die ältere Jugend im Schach zu halten,■da D. mitunter das Ciavier schlägt und entweder bei-sentimentalen Stellen eine Grimasse wie" zum Weinenmacht, oder nach einem glücklich ausgeführten Octaven-
sturm triumphirende Blicke um sich wirft..... Sivori
ist. uns viel sympathischer und als Geiger bewunderungs-werth, ja mitunter staunenerregend....."
Sivori gab vier überfüllte Concerte und erntete be-