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Tischler und Tapezierer . . . £ 8. 8.Ankündigungen . . . . . . „ 23. —
120. 14. 9.Brutto-Einnahme ... . 764.
Ueberschuss....... 643. 5. 3.
764. 764. ---------
„Ich erbat mir", sagt Moscheies, „vom Senat 1000Mark von dieser Summe, welche ich privatim vertheilte.Spater schickte mir die Stadt eine Medaille aus dem ge-schmolzenen Erz der Glockenthürme geprägt, mit dendarin eingefügten Worten: Hamburg dankt."...
Bis zum 10. Juli gab es herrliche Tage mit Mendels-sohn und seiner Frau, denn man sah sich oft. Die Frauschreibt einmal: „Endlich ist mein sehnlicher Wunsch er-füllt, ich habe die engelschöne, liebliche Cecile kennengelernt. Mendelssohn hatte ganz Recht, wenn er voraus-setzte, wir würden uns verstehen und lieben lernen; ichmeinerseits hatte es gar nicht erst zu lernen, denn siesehen und mich zu ihr hingezogen fühlen war eins." Eswurden schöne Sonntage mit ihnen bei ihrer Tante FrauB. zugebracht, „bei himmlischem Wetter Laufspiele imGarten arrangirt, wobei Mendelssohn's Füsse sich ebenso gewandt erwiesen, wie auf dem Orgel-Pedal", schreibtdie Frau, „Charaden aufgeführt, wobei er den Regisseur,Moscheies das Orchester repräsentirte. Hiess es dann aber„ernst sein und tüchtig Musik machen", dann waren beideM's. erst recht in ihrem Element, dann hörten wirviel Schönes und die gewagte Improvisation, die niefehlen darf, pflegt bei solchen Gelegenheiten am Bestenzu gelingen. Hinterher heisst es wohl: das war aber toll,wie Du mir da mitten in das Thema Deiner ernstenAs-dur-Etüde, das ich recht sentimental vortragen wollte,mein lustiges Scherzo brachtest. Oder: Wie konnte esnur gut gehen? Wir sind doch heute wieder gar zu über-müthig gewesen!" — Als Mendelssohn's einige Tage beiMoscheies zubringen, sagt ein Brief: „Man kann ihm, demErregten, Uebersprudelnden nur Glück wünschen, dass er