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2 (1873)
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trotz der Wassermühle (Lurgensteins Garten), die die ganzeNacht arbeitet."

Am ii. October giebt Chorley einen langen Berichtüber alle Gastmähler und Soireen der Leipziger Freunde,und Mendelssohn fügt hinzu:Liebe Mme. Moscheies, nochtausend, tausend Dank für den Plan, den Sie doch eigent-lich ausgeheckt haben und dem wir jetzt so schöne, präch-tige Tage zu verdanken haben. Wären Sie nur selbst da-bei! Denn das ist ein Radicalfehler, den er hat und deruns Allen gar zu sehr einleuchtet; ich wollte, ich wäredarauf bestanden, die Damenkleider selbst mitzunehmen,denn wir sind hier sehr froh und heiter zusammen; aberich meine doch, ich sähe es dem Moscheies oft an, wieer sich ganz anders wohin sehnt. Wie herrlich hat ergestern wieder gespielt und alle Menschen entzückt. Wä-ren Sie dagewesen, das ist das alte Lied mit dem daCapo. Cecile will Ihnen selbst schreiben. Tausend Grüsseden Kindern und Ihnen von Ihrem

Felix Mendelssohn-Bartholdy."

Moscheles schreibt dazu.....Wir haben hier seit

zwei Tagen das herrlichste Sommerwetter, heissen Son-nenschein , wogegen die gelben Herbstblätter sehr abste-chen. Wein und Weinlese sollen aber schlecht werden,wie ich höre. Auf meinem Zimmer ist eben Mendelssohn'sCarl meine tägliche Gesellschaft während ich michanziehe. Er ist ein herrlicher, lebendiger, gescheuter Junge,der mir meine abwesende jüngste Jugend,Felix undClara" ersetzen hilft. Sein musikalisches Ohr ist das feinste,welches ich bei einem Kinde je bemerkt habe. Das preus-sische Posthorn-Signal singt er, wie folgt, als Duett mitseinem Vater:

Text: da da da da da.

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Karl, Fe-lix

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Karl, Fe-lix, Karl.Moscheies' Leben. II.

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