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Fabriken, ihrer Townhall und dem Dampfwagen,-woriner und ich sitzen — Alles ist architektonisch merkwürdigund mit erklärenden Witzen ausgestattet; ein Andenkenglücklicher Stunden, das die Grossen gewiss sorgfältigaufbewahren werden. Als ich ihn an demselben Plauder-abend, dessen Charlotte erwähnt, im traulichsten Gesprächnach Hause begleitete, wollte er, an seiner "Wohnung an-gelangt, mich durchaus die zwei engl. Meilen wieder zu-rückführen, doch erlaubte ich es ihm nur theilweise. DieNacht war nicht warm und seine eben überstandene Krank-heit, sowie sein bevorstehendes Dirigiren und Spielen er-heischten Ruhe, ermahnte ich. — Gestern früh bot dieTownhall wieder einen imposanten Anblick durch Fülle,Eleganz und die Massen der Chor- und Orchester-Mitglie-der; Händel, Fasch, Palestrina, Mozart wurden durch- undhintereinander aufgetischt, Lablache wie immer grossartig".Der 2. Theil war Mendelssohn gewidmet; er wurde lautund herzlich empfangen, hatte jedoch in seiner Art sichzu bedanken, etwas jungenhaft eiliges, als wolle er dieSache bescheidenerweise möglichst schnell abmachen. SeineDirection des Orchesters erwirkte eine seltene Einheit undPräcision. Das Werk „Lobgesang" ist eigentlich eine Sym-phonie , verbunden mit einer geistlichen Cantate, ersteremeisterlich gearbeitet, ob streng, feurig, gemüthlich odererhebend. Die darauf folgende Hymne mit Chor ist ganzim strengen Styl. Braham sang hierauf sein Recitativmit grossem Pathos, seine Stimme kraftvoll verjüngt. Einherrliches Duett für zwei Soprane folgt und dann erst brechengrosse Massen jubelnd hervor. Die Gewalt der Fuge tritttriumphirend auf, die Orgel dröhnt königlich, die Pauken,doppelt besetzt, markiren den Rhythmus wie die Pulsschlägeden aufgeregten Blutlauf. Ein Choral von solcher Würdefolgt, dass sich unwillkürlich die grosse Versammlung ■—wie sonst nur beim Hallelujah, von ihren Sitzen erhob.Die Fuge des Schlusschors ist pompös; ihr Hauptgedankeauf die Worte „Lobet den .Herrn" derselbe, der sich durchdas ganze Werk hindurchzieht. Der lauteste Beifall be-lohnte den herrlichen Künstler.