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eine Opera buffa nach London, in der freilich der späterso berühmte Ronconi auftrat, die aber an einem schlech-ten Damenpersonal litt.
Das Royal Operahouse Haymarket hatte seine schongenannten grossen Sänger; da sie aber beständig diesel-ben v Puritani und Aehnliches wiederholten, so brachteder Atlas einen komischen Artikel „on operatic affairs'Vbehandelt die Direction und Sänger als Uebelthäter, lässtsie auch durch ein juridisches Verhör gehn. So wird z. B.die Grisi gefragt: "Wie oft hat sie in diesem Jahr sonvergin vezzosa (ihre Cavatina aus I Puritani) gesungen?"Hat sie es Morgens, Mittags und Abends, schlafend undwachend gethan? Und als sie mit Ja antwortet, geht derInquirent weiter: Liebt sie die Musik ? Nicht besonders.Warum singt sie sie? "Weil sie schon 3 Jahre lang dasPublicum überrascht und erstaunt und heute noch eben-so wie früher. Ist es ihr nicht lieber zu gefallen als zuerstaunen ? O ja, aber dies Publikum ist nur des Erstau-nens fähig, weil es nicht intelligent ist. Lablache lässtman in seinem Verhör aussagen: John Bull liebe ihn nurwegen seiner starken Stimme, John Bull wolle nur lau-tes Gebrüll, wolle auch nur alte bekannte Sachen hören,-die seinem Ohr tüchtig eingepaukt seien, das mache jede»guten .Sänger todt. Rubini hingegen behauptet: er singegern wieder und wieder dasselbe. Der Componist, wenner dem Sänger eine Note gebe, bekomme 50 von ihmwieder; Bellini, Donizetti und Mercadante seien durchseine und seines Collegen David „broderie" unsterblichgeworden, durch sie seien Felsenherzen geschmolzen. UndMozart, wird er weiter gefragt ? Er kennt ihn, muss ihnauch zuweilen singen, aber man macht mehr Glück mitandern Opern.
Und das blieb die endgültige betrübende "Wahrheitdieses scherzhaften Artikels: Mozart von den Italienerngesungen, hatte nichts Erwärmendes; Darsteller und Pub-licum blieben lau und nicht einmal die herrlichen Stim-men kamen zur Geltung.
Die Ancient-, damals Antient-Concerts waren im Jahre