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als ich zum Schluss noch improvisiren musste, that ich esüber Themen aus seinen Werken, was ihn zugleich er-freute und rührte." Cramer blieb nicht lange in München,sondern zog es vor, seine Tage in England in grosserZurückgezogenheit zu beschliessen.

Braham, vielleicht der Reichste in der Musical profes-sion, machte ein grosses Haus, das vom Adel besuchtwurde, ob vom untadelhaftesten, das wurde oft in Zweifelgezogen. Es war auch allbekannt, dass die Frau gern er-zählte, ihr Mann habe £ 60,000 zur Disposition gehabt,nicht recht gewusst, wie er sie anlegen solle und deshalbdas Colosseum gekauft. Dieses wurde nun durch ihn zueinem Ort vielseitiger Belustigung umgewandelt. SeineHaupt-Attraction blieb das Riesenpanorama von London,früh Morgens, ehe die Essen dampften, auf der Höhe derPaulskirche gemalt. Dazu gab es Bauchrednerei, Fantas-magorie, Schweizerhäuschen, von Alpen umgeben, dieAdlersgrotte mit ihren Stalactiten, den Abguss eines An-tikencabinets, Orgelspiel, Beleuchtung des Gartens, undsonst dergleichen. Diese Mischung schien zuerst vielPublikum anzuziehen; schliesslich aber machte Braham soschlechte Geschäfte damit, dass ihn die Verwendung seiner£ 60,000 wohl nicht weiter behelligte.

Ein erster Ball beim neuen Lord Mayor wird in, einemBrief als besonders brillant beschrieben.Die Guildhallmit ihren herrlichen Räumen, Spiegeln und Bannern er-glänzte in sonnenheller Beleuchtung, die ganze Noblessewar dort und die Damenkleider mit Diamanten besäet."

Im Juli schreibt Moscheies:Die Saison geht zu Ende, undbald brauche ich nicht mehr Damenfinger zu curiren; dieOhren meiner Schülerinnen curire ich doch nicht". Die ganzeFamilie reist nach Hamburg und geniesst die Freude des Bei-sammenlebens mit den lieben Verwandten. Moscheies' Mutterund seines Bruders Frau treffen ihn später in Leipzig, wo Men-delssohn eben seinen ersten Winter verlebt. Es sind wiederherrliche 14 Tage mit der Mutter, mit dem Freunde, undandern musikalischen Berühmtheiten, und wir lassen Mo-scheies selbst, in seinen Briefen an die Frau darüber reden.