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Aus Manchester schreibt er:In Gesellschaft vonBeale's, die mich mit Aufmerksamkeiten überhäufen, be-ginne ich diese Zeilen. Wenn sie kurz und waschzettel-rnässig werden, so hat das drei Ursachen: das Geschwätzim Zimmer, meine Müdigkeit und Deine Ermahnung Dirnicht spät in der Nacht zu schreiben und nur zu sagen,dass ich wohl bin. Das bin ich vollkommen. Du hasthoffentlich meinen Brief aus Leicester erhalten. Wir ka-men hier bei gutem Frostwetter um 5 Uhr an und gingennach Tische Alle zur Probe, wo ich auf einem BroadwoodRecollections of Ireland" spielte. Willert, einer der Di-rectoren war dort. Holm, müde, wie er gewöhnlich wird,wenn ich Chopin spiele, blieb zu Hause und ging um achtzu Bette. Mit meinen Lustfahrten nach Liverpool oderzu Grundy's wird's wohl nicht viel werden, da sich schonmehrere Schülerinnen bei Beale auf meine Anwesenheitpränumerirt haben, also wird lectionisirt werden, commechez nous. Vor der Hand aber siegt Morpheus übermich. Gott bewahre Dich und die Kinder."

Und am folgenden Abend:Das erste Concert ist ebenvorüber vortrefflich, ganz zu meiner Satisfaction. DerBrief muss morgen früh 7'Uhr auf der Post sein, deshalbschreibe ich wieder Nachts bei Beale's, während im selbenZimmer das supper auf den Tisch gesetzt wird, und Jederetwas über's Concert zu sagen hat, wobei Holm's helleStimme oft über Alle hervor tönt. Denke Dir, ich habeheute fünf Lectionen geben müssen, aber der alte Bealehat es sehr gut für mich eingerichtet, indem er Allen imVoraus sagte, dass es mir nicht möglich sein würde, aus-zugehen, und so hat er mir ein comfortables Zimmer über-lassen, wo Eine nach der Andern kam, um sich ein wenigFingersatz zu holen und sich ein bischen Tact schlagenzu lassen. Dazwischen sah ich nur einmal nach dem Saalum das Instrument zu probiren, welches Beale sehr vor-teilhaft regulirt hat. Verschiedene Visiten raubten mirbis zur Tischzeit (4 Uhr) jeden Moment. Um diese Zeitward ich ungeduldig nach Deinem Antwortschreiben unddadurch mein Gaumen sehr gleichgültig gegen Braten,

Moscheies' Leben. xg