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bekommen, weil nächstes Mal Dein Trio gespielt wird.Aber lebewohl, lebewohl und bleibe glücklich. DeinBerlin, 27. Februar 1833.
Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Der Frau schreibt er:
Berlin, 17. Februar 1833.Liebe Madame Moscheies!
Wenn ich Ihnen heute auch nur wenige Zeilen schreibenkann, so muss ich doch meinen Glückwunsch und meineFreude Ihnen bringen und Ihnen sagen, wie ich mich in ThreSeele hinein über das frohe Ereigniss freue. Wie schönist es, dass ich nun den neuen Ankömmling bald persön-lich kennen lerne, und dass er meinen Namen bekommt;bitte, warten Sie nur ja, bis ich da bin, damit ich Ihredamalige Einladung zur Taufe auch wirklich annehmenkann; ich eile mich gewiss so viel ich kann, und kommeso früh es geht. Auch das ist gut, dass es ein Knabeist; der muss ein Musiker werden, und was wir Allemachen möchten und nicht können, das möge ihm vorbe-halten bleiben, oder auch nicht. Es ist einerlei, denn einguter Mensch wird er werden, und das ist die Hauptsache.Ich sehe freilich schon jetzt, wie ihn die beiden älterenSchwestern, die erwachsenen Misses Emily und Serenatyrannisiren; wenn er erst vierzehn Jahre alt ist, da wirder manchen Seitenblick zu leiden haben über seine' langenArme und seinen zu kurzen Rock und seine schlechteStimme, aber nachher wird er ein Mann werden; dannprotegirt er die beiden wieder und erweist ihnen mancher-lei, und muss sich, auf manchen Soireen ihretwegen alsBegleiter ennuyiren. — Sie haben auf mich wohl ein we-nig oder gar sehr gezürnt wegen meiner Schreibträgheit,aber verzeihen Sie mir nur, ich will mich auch gewiss bessern.Zumal freilich, wenn ich erst in London bin und meineAntworten und Fragen immer selbst hintragen und im-provisiren kann; aber auch sonst. Meine Schwesternlassen Ihnen tausend Wünsche und Grüsse sagen, ebensomeine Eltern, und wir Alle freuen uns herzlich und gratuliren