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Wichtiger für die Geschichte der Kunst und nament-lich für die des Ciavierspiels ist es, dass die Erard'schenFlügel sich in diesem Jahr zu einer grossen Vollkommen-heit erhoben und sehr viel gespielt werden. „Sie habensich namentlich im Anschlag sehr vervollkommnet undich fange an, mich viel und gern darauf zu ergehen."
Der Aufenthalt der Familie in Ryde auf der InselWight, wohin man nach beendeter Saison reiste, brachtebei zunehmender Gesundheit der Frau einen interessantenAbstecher nach Portsmouth, wo man die im Hafen liegendekönigliche Yacht, sowie das abgetakelte Schiff besichtigte,auf dem Nelson fiel. Eine Metallplatte bezeichnet genaudie Stelle, und trägt die Inschrift der letzten Worte desgrossen Seehelden: „England expects every man to dohis duty."
Eine fernere Notiz besagt: „Unsere Absicht nachFrankreich zu gehen, war durch die dortige grosse Staats-umwälzung vereitelt worden. Charles X. durch LouisPhilippe ersetzt, und als Flüchtling mit seiner Familie inCastle Lulworth. Welcher Wechsel!"
In Ryde componirte Moscheies u. a. die „Recollectionsof England", die er der Königin Adelaide dedicirte. Diebefreundete Familie Fleming, die auch in Ryde einereizende Besitzung hatte, lud zu täglichen Excursionenim Southampton-Water in ihrer eigenen Yacht ein, in deres an nichts, ja nicht einmal an einem Ciavier fehlte.Hieran schloss sich ein kurzer Aufenthalt in StonehamPark, „dessen geschäftige Nichtsthuerei wir jedoch baldaufgaben, um in einem nahe bei Southampton gelegenenHäuschen still, aber fieissiger und unabhängiger zu leben."Dort spielte er sich tüchtig auf dem nachgeschicktenErard ein und componirte dann in ländlicher Ruhe seinCherubini dedicirtes C-moll-Trio.
Die Volksbewegungen unter den unzufriedenen Ar-beitern, welche Maschinen zerstörten und Sägemühlen ab-brannten, trieben Moscheies endlich nach London zurück.Dort wurde das neue Trio von Laien und Künstlern mitWärme aufgenommen.
Moscheles' Leben. is