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componirte er für Cramer und seine Nichte ein vierhän-diges Rondo in Es „La belle union", was sie in demAnnual Benefit-Concert von „glorious John" mit Beifall vor-trugen.
Er schrieb seine G-dur-Sonate für Ciavier und Flöte.„Ich Hess meine „Gems ä la Sonntag" vom Stapel laufenund meine zahlreichen Schülerinnen buchstabiren. Späterfiel die ganze clavierklimpernde Damenwelt gierig überdiese sehr genaue Nachahmung der Cadenzen und Ma-nieren der gefeierten Landsmännin her.
Die reizende Concertsängerin Mme. Stockhausen warin dieser, ihrer zweiten Londoner Saison schon ein aner-kannter Liebling des englischen Publicums, dessen Sprachesie nun ganz inne hatte, sie trat viel in Händel'schen Ora-torien auf. Die Mars, alt an Jahren, jung an Aussehenund. Leistungen, entzückte Alles durch ihre Vorstellungen.„Ihre Valerie, ihr Spiel in der „Ecole des vieillards".müssen dem Beschauer ewig unvergesslich bleiben."
„Ein komisches Intermezzo der täglichen, lectionisiren-den Thätigkeit bildete heute", schreibt Moscheies insTagebuch, „meine Erscheinung vor einem kleinen Gericht,in miserabelster Gesellschaft von Herren und Damen, diefür wenige Shillinge verklagt waren; ich selbst beschul-digt, für eine zu meinem Concert gemachte Ankündigungnicht zahlen zu wollen. Natürlich kostete mich der Zeit-verlust mehr, als die verlangte Summe, da ich aber Be-trügereien hasse, so nahm ich die Sache ernster, als meinAnkläger dachte, erschien, kam aber nicht einmal zumVerhör, da die Klage eines Menschen, der gar nicht be-weisen konnte, dass er in einem Zeitungsbureau angestelltsei, von selbst zu Boden fiel."
Den Monat September verlebte die Familie mit demSchwiegervater höchst angenehm, ruhig und gemüthlichin dem reizenden Hastings, unter reichlichen Promenaden,See- und Luftbädern. „Ich componirte dort", riotirt Mo-scheies, „ein bei mir bestelltes, leichtes Stück, „Strains ofthe Scotch bards", welchem ich später erst Bedeutunggab, indem ich es Sir Walter Scott dedicirte." Schalten