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1 (1872)
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Sitz auf, Smart, Cramer und ich geleiten ihn an's In-strument, Alles ist in der grössten Spannung; denn Cle-menti ist seit Jahren von Niemandem gehört worden; nunwill er spielen, Alles horcht begierig. Er phantasirt überein Motiv von Händel und reisst uns Alle zur Begeiste-rung hin; seine Augen erglänzen im Feuer der Jugend,die der Hörer werden feucht. Er kehrt unter stürmischemApplaus und warmen Händedrücken an den Tisch zurück.

Clementi's Spiel war in seiner Jugend durch dieschönste Verbindung der Töne, durch einen perlendenAnschlag in beweglichen Passagen und die sicherste Tech-nik ausgezeichnet. Noch heute erkannte und bewunderteman die Ueberbleibsel dieser Eigenschaften, ward aberganz besonders durch die jugendlich genialen Wendungenseiner Improvisation entzückt. Frau Clementi mit meinerFrau und anderen Damen hatten von einer Galerie herabdieses schöne Fest mitgemacht."

Am Tage dieses Diner's schreibt Moscheies in einemBrief:Ich will nur einen Gruss aufs Papier werfen, dennnoch vor dem grossen Fest lechzen hier im Nebenzimmerzehn steife Finger nach mir, dass ich sie in Bewegungsetze, wie vertrocknete Mühlräder nach Wasser lechzen."

Cramer schrieb in dieser Zeit seineReminiscences ofEngland", eine Phantasie über englische Motive,solid undgut gearbeitet," sagt Moscheies,aber leider weder neu,noch genial." Hummel wollte seine neue Clavierschule inEngland verlegen, und ich unterhandelte für ihn, sah dieSache jedoch daran scheitern, dass er den Preis auf £ 150festgesetzt, die Verleger aber nur £ 100 geben wollten."Eine Erfindung, die Flügel durch eine Vorrichtung amStimmstock, welche gerückt wurde, mit einem Male höheroder tiefer zu stimmen, ward in dieser Zeit gemacht, dochnicht praktisch befunden.

In der Oper debütirte während dieser Saison derSänger Galli und zwar mit entschiedenem Beifall; eineitalienisirte Engländerin, Miss Ayton, hingegen gurgeltenur italienisch, detonirte aber englisch. Oberon wurdefortwährend im Coventgarden-Theater gegeben, daneben