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können, .in London eine Subscription für ihn zu eröffnen!Wie habe die Philharmonische Gesellschaft es wagenkönnen, sich ,.unserm Beethoven" mit diesem Geschenkaufzudringen! Moscheies konnte sich für seine Personüber diesen Klatsch hinwegsetzen; ihm genügte es, voneinem Beethoven „Freund" genannt worden zu seinund ihm sein qualvolles Lebensende ein wenig erleichtertzu haben. Aber gerade seinem Andenken und der Phil-harmonischen Gesellschaft war er es schuldig, den That-bestand offen klar. zu legen und jene Lästerzungen zumSchweigen zu bringen. Dies that er denn auch in eineröffentlichen Erklärung, welche die Runde durch die Blättermachte. Die Haarlocke Beethoven's und die Aufzeich-nungen von seiner Hand, die Metronombezeichnungen zurneunten Symphonie und das Skizzenbuch, die Schindlerihm eingesandt, bewahrte er stets unter den heiligstenReliquien.
Will man wissen, in welchem Ansehen Beethoven'sAndenken und das anderer deutschen Meister in Londonstand, so darf man nur den Inhalt der PhilharmonischenConcerte dieser Saison durchgehen. Hier einige ihrer Pro-gramme mit den Tagebuchs-Bemerkungen:
Erstes Concert der Saison: Sinfonia Eroica, unterSpagnoletti's Leitung kräftig gegeben; das erste All 0 zueilend. Arie Rossini gesungen von Zuchelli, recht brav.Hummel A-moll-Concert, gespielt' von Schlesinger ausHamburg. P'ertig, aber nicht kräftig genug. Scene ausSpohr's Faust, gesungen von" Miss Paton, recht brav.Ouvertüre Freischütz. Symphonie in C, Haydn, nicht gutgewählt für diesen Abend; das Andante wieder übereilt.Arie aus Oberon, gesungen von Braham, aber mehr ge-gurgelt und geschrieen, als gesungen. Mayseder's Quar-tett in G. Mori erste Geige. Brillant gespielt. Terzettaus Figaro und Ouvertüre zu„Idomeneo" hörte ich nicht mehr.
Zweites Concert. Symphonie Mozart Es-dur, Arie vonBeethoven, gesungen von Sapio. Bärmann Clarinett-Solo,geblasen von dem sehr braven Wilman; Miss Stephens,die Allbeliebte, Arie aus „Titus", zu sehr in englischer Ma-