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Doch um Euch allein nur müsst Ihr klagen!

Wer so hoch im Heiligthume stand,Kann den Staub nicht mehr er ihn nicht tragen,

Und der Geist sehnt sich in's Heimathland.

Darum rief die Muse ihn nach oben,

Und an ihrer Seite sitzt er dort,Und an ihrem Throne hört er droben

Tönen seinen eigenen Accord.

Aber hier sein Angedenken weilet,

Und sein Name lebt im Ruhmes-Licht,Wer, wie er, der Zeit ist vorgeeilet,

Den ereilt die Zeit zerstörend nicht.

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Am Grabe BEETHOVEN's(den 29. März 1827.)

Es brach ein Quell vom hohen Felsen nieder,Mit reicher Strömung über Wald und Flur,

Und wo er floss, erstand das Leben wieder,Verjüngte sich, die alternde Natur.

Ein jeder kam zur reitzgeschmückten Stelle,Und suchte sich Erquickung an der Welle.

Nur wenige von richtigem Gefühle,

Empfanden seine Wunderkräfte ganz,Die übrigen erfreuten sich am Spiele

Der schönen Fluth und ihrem Demantglanz:Die meisten aber fanden sein Gewässer

Dem Andern gleich, nicht edler und nicht besser.

Der Quell versank. Nun erst erkannte JederDes Bornes Kraft, nun erst, da sie zerstob!

Und Pinsel, Klang, der Meissel und die Feder,Vereinten sich zum längst verdienten Lob;

Jedoch kein Lied, nicht Sehnsucht, nicht die KlageErweckten ihn und brachten ihn zu Tage.

Du, der hier liegt, befreyt von Schmerz und Banden,Du warst der Quell, den ich zuvor genannt!

Du grosser Mensch, von Wenigen verstanden,Bewundert oft, doch öfter noch verkannt!

Jetzt werden Alle jubelnd Diqh erheben:Du musstest sterben, sterben, um zu leben!

Schjechta.