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Nun bildete sich ein Comite zur Beerdigungsfeier, be-stehend aus den Musikverlegern Chappell und d'Almaine,W. Collard vom Hause Clementi & Comp., Preston undPower, Sir G. Smart, seinem Bruder Mr. Smart, demComponisten Sir John Stevenson, dem Organisten der Pauls-kirche Mr. Attwood, dem Sänger Braham u. Moscheies. Eswurde darauf angetragen, Mozart's Requiem in der katho-lischen Kapelle Moorfields zu geben, und zwar gegenEintrittsgeld, für den Ertrag aber dem Todten ein Monu-ment zu setzen. Als man vom katholischen Bischof dieErlaubniss hierzu nicht erwirken konnte, weil er den inder Kapelle habilitirten Besuchern freien Eintritt gestattenwollte, wendete man sich an die protestantische Geistlich-keit, um eine Aufführung' des Requiem in der Paulskirchezu erzielen. Diese wollte die katholische Feier in ihrerprotestantischen Kirche nicht dulden, und so wurde nachvielem unnützen Hin- und Herreden und Schreiben dergrosse Mann ohne Entree, also ohne Anwartschaft auf einMonument durch dieses Mittel am 21. Juni in der katho-lischen Kapelle Moorfields beigesetzt. „Wir Musiker Alleversammelten uns zur Beerdigung um neun Uhr früh imHause von Sir G. Smart, von wo aus wir in Trauerkutschendie Leiche begleiteten. Nach dem üblichen Gottesdienstward Mozart's Requiem aufgeführt; dann trugen zwölfMusiker, unter denen ich war, die Leiche in die Gruft,während der Trauermarsch aus Händel's „Saul" gespieltwurde. Er klang in den Herzen Aller wieder, und keinAuge blieb trocken!"
Am 12. Juni Hess die Philharmonische Gesellschaft den-selben Trauermarsch vor Anfang des Concerts spielenund dabei auf dem Programm bemerken: „As a tribute toa departed genius". Am 17. d. M. gab man im Coventgarden-Theater den „Oberon" zum Benefiz der Familie Weber, dochwaren nur zwei Drittel des Hauses gefüllt; wieder uner-klärlich!
In diesen Tagen schreibt die Frau den Ihrigen: „Alleswas mein Mann öffentlich leistet, darüber posaunen Euchdie Zeitungen genug vor, die schon so oft „wonderful,