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und dass er nur heute den vereinigten Bitten der Freundenachgegeben und versprochen habe, nicht zuzuschliessen, dasWachen der Freunde in seinem Zimmer jedoch ebensobestimmt ablehne, wie den besoldeten Wächter."

5. Juni:Heute früh um 8 ward ich zu dem nicht fernwohnenden Sir G. Smart gerufen, und eilig gerufen.Fürstenau hat Weber Abends zuvor um 11 Uhr zu Bettegebracht; als man früh in sein Zimmer wollte auf dasVersprechen des Nichtverschliessens rechnend, fand manbeide Thüren von innen verschlossen; um dies zu- thun,muss also Weber in der Nacht aufgestanden sein. Da erkein Klopfen, kein Rufen beantwortete, so schickte SirGeorge zu uns Freunden, und in unserer Gegenwart wurdeeine Thür erbrochen. Es störte den Schläfer nicht, erschlief den ewigen Schlaf, den Kopf auf den linken Armgestützt, sanft auf dem Kissen ruhend. ... Es wäre Ent-Aveihung, wollte ich meinen Schmerz durch meine Federzu beschreiben suchen! Ich hielt ihn für den eigentüm-lichsten Componisten, für denjenigen, welcher ein zwischenMozart, Beethoven und Rossini schwankendes Publicum,zu unserer deutschen Musik zurückführte einunsterb-liches Verdienst! Auf seinem Nachttischchen lag einkleiner, von ihm geschriebener Zettel, diesen steckte ichzu mir, um ihn in meiner Brieftasche zu tragen. Ich halfSir G. Smart und Fürstenau Weber's Papiere versiegeln,wozu der Erstere, im Gefühle seiner g-rossen Verantwort-lichkeit, mein eigenes Siegel holen liess."

6. Juni:Heute Morgen, als der grosse Meister schonim bleiernen Sarge dalag, brachten wir, Alles öffnend,seine hinterlassenen Effecten zu Papier. Da waren £ 1000,die er in London verdient haben muss, ausser den £ 1000,die er von den Verlegern Walsh und Hawes für denCiavierauszug desOberon" bekam. Wir fanden das Manu-script dieser Oper. Ein Lied, das er für einen Mr. Wardfür £ 25 componirt hatte, lag mit unvollendeter Clavier-begleitung da. Sir George bestürmte mich, sie zu ergän-zen, und ich that es später. A r on den Skizzen desOberon"durfte ich mir einige Blätter aneignen."