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1 (1872)
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- Ouvertüren zuEuryanthe" undFreischütz".Arie von Weber (componirt für Mme. Milder), gesungen von Mme. Caradori.Scene aus dem Freischütz, gesungen von Sapio.

I. Stück Cis-moll-Concert von Ries, 2.: Es-dur von Beethoven, 3.: ungari-sches Rondo, von Pixis. (Dies Pasticcio spielte ein DeutscherSchuncke unter der Leitung des grossen deutscher Meisters!)

Am 11. April wohnte ich der Generalprobe desOberon"im Coventgarden-Theater bei, die ganz wie eine Vor-stellung besucht war, auch keine Unterbrechung erlitt,und in der sich die Costüme sowohl, als die herrlicheScenerie mit beweglichem Mond bei der Ocean-Arie, vor-trefflich ausnahmen. Diese Arie, die Weber in Londonfür Miss Paton schrieb, machte grossartigen Effect, ebensodie für Braham (Hüon) componirte grosse Arie. BeidenSängern war Gelegenheit gegeben, ihre mächtigen Stim-men zu entfalten und gewisse schlagende Effecte hervor-zubringen, die das Parterre begeisterten. Weber muss anseinem Pult gefühlt haben, dass ihm die englische Nationaus dieser Versammlung entgegenjauchzte und dass seineSchöpfungen in ihr fortleben würden."

lieber die erste Vorstellung berichteten die Blätternur Herrliches. Der arme Meister selbst, den Moscheiesfast täglich besuchte, wurde aber inmitten dieser Triumpheschwächer und immer schwächer; dennoch führte er seinbewegtes londoner Leben fort, und dirigirte in mehrerenConcerten, in welchen auch Moscheies mitwirkte, seineOuvertüren zuFreischütz", zuOberon" u. s. w.Am18. Mai (sagt Moscheies) wirkten wir auf originelle Weisezu.Gunsten Braham's zusammen. Es war dessen jährlicheEinnahme im Coventgarden-Theater, und er, der popu-lärste der englischen Sänger, wusste stets bei dieser Ge-legenheit seine dritte Galerie (wegen ihrer schwindelndenHöheGöttersitz" genannt) durch Matrosenlieder zu be-geistern. Heute nun war es wie immer bei ähnlichenGelegenheiten. Auch die populäre kokette Mme. Vestrisfand ein williges Gehör vor diesen, das Haus beherrschen-denGöttern" in einer OperetteThe Slave", und verschie-denen Ammenliedchen, wieGoosie Goosie Gander, whithershall I wand er? Upstairs downstairs in mylady's cham-