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Ramsden eine Liste der ihr gegebenen Lectionen mit."„Ich will sie meinem Vater zeigen", sagte sie und verliessdas Zimmer. Gleich darauf brachte mir ein Lakai £ 16mit dem Verlangen, ich möge quittiren; die Schülerin, denVater, Niemanden sah ich, sondern ward auf diese Weisevom Lakaien verabschiedet! Unerhört in Deutschland!"
Ihre Sonntage brachten sie gewöhnlich bei Clementi'sin Elstree unweit London zu, wo man stets ein Zimmerfür sie in Bereitschaft hielt. „Clementi ist einer der rüstig-sten Siebenziger, die man sehen kann, schon in aller Frühebeobachten wir ihn von unserm Fenster aus, wie er trotzdes Morgenthaues, den Kahlkopf unbedeckt, im Gartenumherläuft. Ueberhaupt lässt ihn seine Lebendigkeit nieruhen. Bei Tische ist er unermüdlich im Plaudern undScherzen; er kann aber auch heftig werden; es ist ebeneine heissblütige italienische Natur. Zum Spielen ist erselten mehr zu bringen. Er behauptet, er habe von einemFall aus dem Schlitten in Russland eine steife Hand zu-rückbehalten; es giebt Leute, welche meinen, er wollenicht mehr spielen, weil die Bravour inzwischen so grossefür ihn unerreichbare Fortschritte gemacht hätte. Dengrössten Contrast zu ihm bildet seine Frau (es ist seinezweite Frau), sie ist Engländerin und eben so gemessenruhig, wie er sprudelnd lebendig." Clementi war damalsmit den Gebrüdern Collard Besitzer einer schwunghaft be-triebenen Pianofortefabrik. Moscheies rühmt den Instru-menten dieser Fabrik einen leichteren Anschlag nach, alsden Broadwood's, weshalb er sie vorzugsweise zu seinenöffentlichen Produetionen gebrauchte; auch ihren Klangfand er heller, während Broadwood bei etwas dumpfemKlang und schwerer Auslösung mehr Fülle des Tons er-zielte. William Collard, den jüngeren Bruder, nennt er„einen der geistreichsten Männer, die ihm vorgekommen".Dieser wurde der intime Freund und Rathgeber des jungenPaares; auch er fand sich regelmässig in Elstree ein.Wenn die Freunde beisammen waren, pflegte Clementi zusagen: „Moscheies play me something." Dann wählte dieserirgend eine Sonate seines Wirthes, der während des Spiels