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haben: auch bin ich nicht so glücklich, eine Frau zu be-sitzen." So hatte Moscheies Recht, ich war angeführt.Nun aber schrieb er die bewussten Nummern übergrossauf weisses Papier und gab sie dem am Concertabend ander Casse postirten Billeteinnehmer. Richtig kamen dreiDamen, die auf Grund dieser Nummern eingelassen seinwollten. Sie wurden angehalten, und es hiess:Zahlenoder nicht in den Saal gelassen werden!" Sie protestirten:Geld hätten sie nicht bei sich, sie würden es morgenschicken. Der Billeteur rief Moscheies hinzu, und da dieDamen ein sehr zweifelhaftes Ansehen hatten, das voll-kommen zu ihrer Lügenhaftigkeit passte, so mussten sieKehrt machen. Es ist also doch nützlich, Concertbilletezu numeriren."

Als dies Concert glücklich vorüber war, fing Mosche-les an aufzuathmen. Auch die Masse der Schülerinnennahm mit Anfang Juli ab, und nun blieb ihm mehr Zeitfür die Composition seiner Etüden, die sich trotz allerBeschäftigung gewaltsam an's Licht der Welt drängten.Auf den Gängen von einer Lection zur andern pflegte ersich die Themen auf irgend einen Brief, den er eben inder Tasche trug, oder sonstigen Papierstückchen auf-zuschreiben. Abends wurden sie ausgearbeitet, und da-rüber alle Abspannung und Ermüdung vergessen. SeineFrau musste sie stellenweise probiren und am nächstenTage während seiner Abwesenheit einüben. Zuweilenwaren die spätesten Abendstunden ausserdem noch durchjunge Talente in Anspruch genommen, die ihm vorspieltenoder Compositionen zeigten. So legte ihm damals derjunge, jetzt berühmte Sir Michael Costa seine Canzonettenvor, und andere mehr. Das junge Paar führte damalsnoch ein sehr bescheidenes Haus; doch auch in dieser Be-schränktheit übten sie schon im Kleinen die Gastfreund-schaft, die später in grösserem Maassstabe von so man-chem Deutschen ein Trost in dem grossen London genanntwurde. Das Stundengeben führte neben seinen klingendenErgebnissen auch manche Misslichkeiten mit sich. Sonotirt er:Ich brachte versprochenermaassen der Miss