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Eine eigentümliche, aufs bestimmteste ausgesprocheneNeigung Moscheies', die sich bis in's späteste Alter beiihm erhielt, war, dass er mit grösstem Interesse gericht-lichen Verhören beiwohnte. So sehen wir ihn denn auch'in Aachen inmitten des heitersten Künstlerlebens in denGerichtssaal eilen, um dort der Criminalverhandlung überdie Mörder Joseph Pakhard und Josephine Herzoginrathaufmerksam zu folgen.Seine Gleichgültigkeit war mirschauerlich, ihr Schluchzen herzzerreissend". AehnlicheNotizen finden sich später häufig.

Anfang September kehrt Moscheies nach Deutschlandzurück. Zuerst finden wir ihn in Frankfurt, von wo auser zum Hofrath Andre in Offenbach eilt, um in Mozart'-schen Manuscripten zu schwelgen.Gleich notirte ich mirdie 2 Takte, die Mozart als überflüssig aus seiner Ouver-türe zur Zauberflöte wegstrich".Ouvertüre.

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Was sollte ich, der ich jede Note von Mozart verehre,der ich ihn für das grösste Musikgehie halte, aber dazusagen, dass der Hofrath Andre behauptete, Mozart habedie Declamation durchaus nicht verstanden, da Worte, dieden entgegengesetzten Sinn seiner Operntexte hätten, eben-so gut unter seine Musik, als die von ihm componirtenpassen würden! Diese Beschuldigung schien mir keinerVertheidigung würdig ich schwieg! Unendlich in-teressirte mich der Anblick der nur zur Hälfte beendigtenPartitur der Oper:L'oca del Cairo"; die letzten Nummerndieses vergrabenen Schatzes, leider nur für Singstimmeund Bass notirt! Wer möchte da enden, wo Mozart be-gonnen? Auch sah ich einen Ausbruch seiner schalkhaften