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1 (1872)
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sprachen dem trauernden Gatten Muth zu, Viele sahen ihnheisse Thränen vergiessen; einer seiner ausgezeichnetenSchülerinnen schien es vorbehalten, ihn dauernd zu trösten;doch erwiesen sich seine Absichten als sehr schwankend,er verliess England und da ihr Vater in gerechtem Zorndrohte, Kalkbrenner'n vor Gericht zu belangen, sobald er sichin Albion sehen Hesse, so ist er nie wieder erschienen, undhat später in Paris die vermögende Tochter eines fran-zösischen Generals geheirathet, mit der er ein elegantes,aber nicht sehr gemüthliches Haus führte. Aus dieserEhe ging ein Sohn hervor, der Musiker ist und in Süd-Frankreich lebt. Der Vater starb Avohl früher als noth-wendig in Folge seiner Marotte, sich selbst homöopathischzu behandeln, statt einen der Wissenschaft kundigen Mannzu Rathe zu ziehen.

Kehren wir zu den Tagebuchnotizen über Kalkbren-ner aus dem Jahre 1821 zurück.Wir spielen oft vier-händig mit einander, zeigen uns gegenseitig unsere Com-positionen und leben künstlerisch kameradschaftlich. Ichehre in ihm den Octavenhelden, wenn ich gleich seineManier, Octavenpassagen mit dem losen Gelenk zu machen,nur schädlich finden kann." An einer anderen Stelle heisstes:Das Logiersche System (das zwei Schüler ein unddasselbe Stück einüben lässt) macht hier einiges Aufsehen,und gern lasse ich es mir auf Kalkbrenner's Wunsch, deres sehr lobt, von dem verdienstvollen Erfinder und seinergeschickten Gattin praktisch exponiren. Ob ich es an-wenden möchte? Ich glaube nicht. Der Geist soll mehrüben als die Finger; das ist die Hauptsache." Damalsdrängten sich in London die verschiedensten Künstler-grössen zusammen. Da war Kiesewetter, der trefflicheGeiger, die sehr grosse Mara und die noch grössereCatalani, ferner Dragonetti, der viele Jahre hindurchden ersten Platz als Contrabassist mit Glanz behaup-tete. Letzterer war ein Original vom reinsten Wasser.Moscheies erzählt von ihm:In seinem Salon in LeicesterSquare hat er eine grosse Gesellschaft verschiedenerPuppen sitzen, worunter auch eine Mohrin ist. Kommt