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wir Don Juan hörten, und, was mich wunderte, unzer-stüekelt; die Mainville-Fodor war eine reizende Zerline,alles Andere brav. Es war aber auch schwer gewesen,Eintritt zu erhalten. Das Gedränge war so gross, dass wireinen Mann anstellten, um uns Karten zu nehmen."
1821.
In den ersten Wochen dieses pariser Aufenthalts[wird die Stadt nach allen Richtungen durchlaufen und derGenuss an~ dem Neuen, nie Gesehenen in's Tagebuch ver-zeichnet. Ausserdem beschäftigt sich dasselbe hauptsächlichmit Spohr, Notizen, die wir jedoch grösstentheils unbenutztlassen, da die seit Spohr's Tode publicirte Autobiographieüber sein Leben und "Wirken in der musikalischen Welt soeingehend wie möglich Aufschluss giebt. Moscheies trafziemlich regelmässig mit Spohr im Hause des BaronPoifere de Cere zusammen. Letzterer gab allsonntägliche• Morgen Unterhaltungen, bei denen die Aristokratie derKünstler ebenso sehr wie der grossen Welt zahlreich ver-treten war. Dort spielte Spohr sein Nonett mit folgendermtadelhafter Besetzung:
Guillon: Flöte,Doprat: Hörn,Voigt: Oboe,
Baudiot: Cello,Bouffet: Clarinette, ■Lärmes: Contrabass.
Spohr hatte Moscheies für eine dieser Matineen seinCiavier-Quintett in Es mit Blasinstrumenten anvertraut,das mit grossem Enthusiasmus angehört wurde. Ausser-dem musste Moscheies improvisiren und that es mit be-sonderer Inspiration, da er auch Kreutzer und Reicha zumersten Male unter seinen Zuhörern wusste. Spohr besuchtemit Moscheies die Reicha'schen Quintett-Unterhaltungenund Sina'schen Quartette, und beide freuten sich, in derfranzösischen Weltstadt unsere grossen Meister Haydn,Mozart und Beethoven gut ausgeführt und sehr bewundertzu hören. Wie sehr es Moscheies am Herzen lag, die von