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■ Enthusiasmus pflichtschuldigst wiederholte". Jene Lieder,■sowie das Sextett nahm Hofmeister in Verlag.
Mit seinen Erfolgen in der Musikstadt Leipzig unge-gmein zufrieden, tritt er nun getrost die Weiterreise nachp Dresden an. Ein anfangs unbedeutendes, später aber■immer heftiger werdendes Halsübel macht ihm den lang-samen Fortgang der Reise nur noch peinlicher. In Dres-den angekommen, sucht er sich durch Musik zu zerstreuen.Er hört Spontini's „Vestalin", von einer italienischen||Truppe. „Der Director heisst Polledro, die Sänger M.^»andrini, Benelli u. s. w. Ihre echt italienische Manier undHtrosse Kehlfertigkeit erfreuten mich zwar, ihr beständiges|s§Retardiren am Schlüsse jeder melodischen Phrase und das■verspätete Nachhinken des Orchesters belästigten michaber so, dass ich nur an mein Uebel dachte und diedrei Akte mit Anstrengung aushielt. Bei einer klassischenklassisch aufgeführten Oper hätte ich mich selbst und■nein Leiden vergessen. Das Orchester, auf das ich sehr■ gespannt war, Hess auch viel zu wünschen übrig, beson-ders der erste Hornist. Eine Stelle im Andante derIiSpuverture war ganz unkenntlich".Es folgte nun ein vierwöchentlicher Zimmerarrest, denihm die Aerzte, die er wegen seines Leidens zu Rathezog, auferlegten. In dieser etwas trüben Zeit instrumen-tirte er seine vier heroischen Märsche, schrieb das Andanteder E-dur-Sonate, die er Beethoven dedicirte, überarbeiteteauch die anderen Stücke derselben, und las viel in Goethe,Mendelssohn's „Phädon" u. s. w.
Endlich ist er wieder hergestellt, und sofort benutzti|er seine wiedergewonnene Freiheit, um sich in die Dres-dener Kunstwelt einzuführen. Auf dem Chor der katholi-schen Kirche lernt er während der Messe Morlacchi,■Polledro, Dotzauer, Benelli und andere Künstler kennen.
I«,Den Effect der Messe fand ich grossartig", sagt dasTagebuch, „20 Violinen, 6 Violen, 4 Bässe und Cello's,Blasinstrumente bis auf 4 Fagotte einfach besetzt, dierlauptsolos von Sassaroli gesungen". Später heisst es:S.Die Bekanntschaft von August Klengel war mir interessant,
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