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1 (1872)
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ben, welchen das dem Kaiser Alexander von Russlandzugewiesene Regiment spielte."

Er beginnt sie am 29. Januar am 5. Februar sind sie be-endet. Es sind dies eben dieselben Alexander-Variationen,von denen es durch viele Jahre hiess, nur Moscheies könnesie spielen, und die in Wien wie auf Kunstreisen seinerBravour die Krone aufsetzten. Es gab gewisse Stellendarin, bei denen noch 20 Jahre später ein Zug von Er-staunen und Entzücken durch das Auditorium ging; ja,als er selbst sie gernin eine dunkle Ecke gesperrt" hätte,damit manso ein jugendliches Machwerk" vergesse, wur-den sie ihm noch abverlangt, und wer sie in den zwan-ziger Jahren gehört, der wollte sie in den vierziger Jahrenwieder hervorgesucht haben. J

Das Tagebuch berichtet am 8. Februar:Heute,"/Aschermittwoch, hatte ich Probe zur Aufführung meinerAlexander-Variationen im Kärntnerthor-Theater; sie gingengut mit dem Orchester zusammen und hatten schon da vielBeifall. Abends spielte ich sie in der Akademie, welchedie adeligen Frauen zum Besten der Wohlthätigkeits-An-stalten gaben; die verbündeten Monarchen waren zugegen.Die Variationen wurden mir unerwartet gut aufgenommen;sie scheinen in dieser Akademie am meisten Gunst ge-funden zu haben."

In einem Concert, das er am folgenden Tage im Ver-^ein mit Hummel gibt, ist die Grossherzogin von Weimarzugegen; sie sagt ihm viel Freundliches über sein Spielund seine Compositionen und muntert ihn auf, nach Wei-mar zu kommen. Weit mehr aber freut ihn, dass Salierisein Concert besucht und mit seinen Leistungen zufriedenwar. Wie anhänglich Mosch eles diesem Meister war, be-weist eine spätere Notiz des Tagebuchs:Mein geliebterLehrer Salieri schwebt heute in grosser Gefahr; er hateine Lungenentzündung. Gott gebe, dass seine Krankheiteine glückliche Wendung nehme!" Nach mehreren Tagender Besorgniss darf er ihn endlich sehen, aber noch nichtsprechen, und dann folgt die Freude über seine Wieder-herstellung.