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Vorschläge der Stadt Düsseldorf zur kommunalen Neugliederung im Regierungsbezirk Düsseldorf
Entstehung
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Die Löschwasserversorgung mußte in den eingemeindeten Orten nach der Einge-meindung zum Teil erst eingerichtet werden, zum Teil wurde sie entsprechend den Bedürfnissender großen Löschmaschinen der Berufsfeuerwehr bedeutend erweitert. So hatte z. B. Gerres-heim vor der Eingemeindung 15 Hydranten, gegen 152 heute. Für die hochgelegenen Teilewurde eine besondere Hochdruckleitung gebaut.

Stockum, Himmelgeist, Wersten hatten vor der Eingemeindung kein Wasserrohr netz. Heutehat Stockum 43, Himmelgeist 26, Wersten 130 Hydranten.

Die Rohrleitungen von Eller, Rath, Heerdt mit Oberkassel wurden über 100% und die An-zahl der Hydranten noch darüber vermehrt. Heute hat Eller 184, Rath 159, Oberkassel-Nieder-kassel-Heerdt 365 Hydranten.

Der Mannschaftsbestand der Berufsfeuerwehr wurde mit Rücksicht auf die Eingemeindungvermehrt und zwar von 105 Köpfen 1910 auf 114,1911 auf 127,1912 auf 155,1914 auf 188 Köpfe.

Die Einführung von automobilen Löschzügen wurde seinerzeit ausdrücklich begründet mitdem notwendigen Feuerschutz der eingemeindeten Vororte.

Im östlichen Stadtteil wurde besonders mit Rücksicht auf die große Erweiterung durch Ein-gemeindung eine neue Feuerwache notwendig, die 1913 in der Behrenstraße gebaut wurde.

Für den Feuerschutz der Vororte werden nach dem derzeitigen Stande jähr lieh über250 000 Mark aufgewendet.

Der durch die Berufsfeuerwehr gewährte Feuerschutz wirkte sich in allen rückliegendenJahren sichtbar dadurch aus, daß die Anzahl der Großfeuer und die Brandschäden überhauptganz bedeutend zurückgingen. Zahlenmäßig läßt sich dies infolge mangelnder Statistiken beiden Feuerversicherungsgesellschaften leider nicht im einzelnen nachweisen.

Volksschulen

Klassen, Lehrkräfte, DurchschnittsfrequenzIn sämtlichen 1908 und 1909 eingemeindeten Vororten waren vorhanden:

Ostern 1909:

29 Schulen (darunter keine Hilfsschule) mit 204 Klassen, die in 190 Klassenräumenuntergebracht waren. Die Kinderzahl betrug 12 047, die Durchschnittsbesuchszahlmithin 59. Es waren 204 Lehrkräfte tätig.

Ostern 1928:

42 Schulen (darunter 6 Hilfsschulen) mit 312 Klassen, die in 370 Klassenräumenuntergebracht sind. Die Kinderzahl beträgt 12 126, die Durchschnittsbesuchszahl mithin38,8. Es sind 328 Lehrkräfte tätig.

Mithin mehr: Ostern 1928 gegen Ostern 1909:

nur 79 Kinder, aber 13 Schulen, 108 Klassen, 124 Lehrkräfte, 180 Klassenräume.Der Durchschnitt der Klassenfrequenz ist von 59 auf 38,8 gesunken.

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