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Erschließung von In- Das Düsseldorfer Wirtschaftsgebiet hat nun die Möglichkeit, seine industrielle Standorts-zwische^UrdMibach ^ a S e > insbesondere seine Transportlage in geradezu idealer Weise zu verbessern. Bereits im Jahreund baumberg ]922 wurde der Plan Düsseldorfs bekanntgegeben, zwischen Urdenbach und Baumberg eingroßes, zusammenhängendes Industriegelände zu erschließen, das durch Stichbecken unmittelbaran die Rheinwasserstraße angeschlossen wäre. Ein südöstlich Baumberg liegender Hafenbahnhofwürde durch Verbindung mit dem im Bau begriffenen rechtsrheinischen VerschiebebahnhofEller und mit dem südlich Neuß liegenden linksrheinischen Verschiebebahnhof Holzheim diedenkbar günstigste Verbindung mit dem ganzen deutschen Eisenbahnnetzhaben.
Hier würden nicht nur neue Industrieansiedlungsgelegenheiten mit günstiger Transportlagesein. Es würde zweifellos auch die Düsseldorfer Industrie, allerdings nicht von heute auf morgen,dorthin umsiedeln und ihre städtischen Gelände anderer Bebauung zuführen können.
Es kommt hinzu, daß die Wirtschaft des Wuppertales und des Bergischen Landes einen Zu-gang zum Rhein sucht und diesen natürlichen Zugang im Süden Düsseldorfs finden würde.Würden wir diesen Zugang unserem wirtschaftlichen Hinterlande versperren, so wären Handel undIndustrie des Wuppertales und des Bergischen Landes gezwungen, auf doppelt so weitem Zu-gangswege, d. h. erst im Bereich des Kölner Wirtschaftsgebietes auf den Rhein zu stoßen.
Ein weiterer Grund: Wenn man der Entwicklung untätig zusieht und es wie bisherdem Einzelunternehmen überläßt, sich billig Ackerland mit ihm genügendem Wasser- undBahnanschluß zu kaufen, dann wird allmählich durch systemlos auftauchende Industrieder Landschaftscharakter am Rhein verdorben. Will man den Rhein und die Rheinland-R landsc ft schaft davor bewahren, so muß an die Industrieansiedlung die ordnende Hand gelegt werden.Dadurch kommen die Interessen von Landwirtschaft und Heimatpflege nicht zu kurz,sondern sie werden erst hierdurch geschützt.
Das Bergische Land
und sein natürlicher
Zugang zum Rhein
Industrie und
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Gleiche Beachtung wie die Industriesiedlung verlangt die Unterbringung der Großstadt-bevölkerung in anständigen Wohnungen. Wir müssen die traurige Mietskasernenent-wicklung unserer Großstädte verlassen und der breiten Masse der Bevölkerung die Möglich-keit geben, in aufgelockerter Weise zu wohnen. Freilich schwillt dadurch der Raumbedarf fürdie Wohnsiedlungen gewaltig an.
Es ist nicht zu bestreiten, daß Düsseldorf in seinem jetzigen Weichbilde bis zu einer MillionEinwohner beherbergen könnte, wenn man die Einwohner so dicht zusammenpressenwollte, wie es in manchen Arbeitervierteln heute der Fall ist. Aber würde unsere Bevölkerungsich die weitere Ausdehnung eines solchen Zustandes gefallen lassen?
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