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Vorschläge der Stadt Düsseldorf zur kommunalen Neugliederung im Regierungsbezirk Düsseldorf
Entstehung
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6 % des Stadtgebietesbeansprucht der Rhein

27 % sind Erholungs-flächen oder Friedhöfe

9,1 % sind

landwirtschaftliche

Nutzungsflächen

8.4%sind Verkehrsflächen

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Wie liegen nun die Verhältnisse in Düsseldorf?

Das gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet hat eine Größe von 1 1 158 ha. Hiervon muß man alsdauernde Freifläche, die für eine Bebauung nicht in Frage kommt, zunächst den Rhein in einerGröße von 670 ha, das sind 6% des gesamten Stadtgebietes, abziehen. Ferner sind solcheDauerfreiflächen abzuziehen, bei denen es sich ihrer Natur nach von selbst versteht, daß mansie dauernd erhalten wird, wie: der Hof garten, der Aaper Wald, das Wasserwerksgelände beiFlehe, der Eller Forst, das Gebiet im Torfbruch, das Himmelgeister und Oberkasseler Rhein-vorgelände, die Friedhöfe, der Volksgarten, schließlich die Golzheimer Heide, die für Klein-gartenanlagen, Volksspielplätze usw. vorgesehen ist. Das sind insgesamt 3031 ha oder 27%des gesamten Stadtgebietes.

Ferner kann eine Stadt auch nicht ganz der eigenen Bodenerzeugung in ihrem Gebiet ent-behren. Das gilt ganz besonders für Düsseldorf, wo wir ein so hochkultiviertes Land wie dasHamm-Volmerswerther Gemüsegebiet haben. Dieses Gemüsegebiet ist nicht nur für die Ver-sorgung Düsseldorfs selbst von Bedeutung, es kommt auch als Gemüsezuchtgebiet für dasganze Industriegebiet in Betracht. Es muß dauernd der landwirtschaftlichen Benutzung er-halten bleiben in einer Größe von 1024 ha oder 9,1% des Stadtgebietes.

Ferner gehen als belegte Verkehrsflächen ab: die Eisenbahnen mit 350 ha, die Hafenbecken,die Wasserläufe und die Verkehrsbänder innerhalb der für die Bebauung sonst noch verfügbarenGelände mit 600 ha, insgesamt also wieder 950 ha oder 8,4% des Stadtgebietes.

Das sind im ganzen 50,5% oder die Hälfte des vorhandenen Stadtgebietes,die vorweg für Wohnzwecke und gewerbliche Siedlungen überhaupt nicht inFrage kommen.

16 % sind mitWohnungen bebaut

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Von den übrigbleibenden 49,5% des Stadtgebietes sind mit Wohnbebauung (ausschließlichder dazwischenliegenden Straßen) 1795 ha oder 16% des Stadtgebietes bedeckt. Hierauf wohneninsgesamt rund 440 000 Menschen, oder durchschnittlich rund 245 Einwohner auf den Hektar.Das ist eine sehr hohe Durchschnittsziffer!

Der Ausbau der noch zahlreich vorhandenen Lücken wird die Belegungsdichte einzelnerStadtteile noch vermehren.

Zur Wohnbesiedlung geeignet und noch frei verfügbar sind im Süden der Stadt etwa 750 haund im Norden rund 1000 ha, insgesamt also 1750 ha. Da diese Flächen nur etwas kleiner, alsdie bisher bebauten (mit 1795 ha) sind, könnte man bei rein äußerlicher Betrachtung verführtsein, anzunehmen, hier könnte eine Bevölkerung von der Größe des jetzigen Düsseldorf nocheinmal untergebracht werden. Das wäre aber ein großer Fehlschluß.

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