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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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32geben, das was Noth ist! Den gesundenBettler, den trägen Müßiggänger unter uns,wird man von seiner schändlichen Unthätig-keit ablenken; man wird ihn zur Arbeitsam-keit hin verweisen, er soll, er muß arbei-ten sey er Jüngling oder Mann, Weib oderJungfrau: Es wird heißen, wer nicht arbeitet,der soll auch nicht essen! Man wird dadurch demHang zum Müßiggang, dem aufkeimenden undfortwachsenden Laster=Sinn, und so manchenSchandthaten, die in unserm sonst so blühendenVohnort, billig unbekannte Sünden, und einwahrer Gräuel und Abscheu seyn sollten, unterdem Beistand der göttlichen Hülfe vorzubeugensuchen! Der so sehr verwilderten und ausge-arteten Kinder⸗Zucht in der gemeinen Volks-Klasse, wird man ein vorzügliches Augenmerkwidmen: Und man wird sowohl den Aeltern wieden Kindern, durch Zurechtweisung, und zweck-mäßige Veranstaltungen zu gemeinnützigen Ar-beiten, Geschmack und Sinn für Sittlichkeit,Industrie, und für jede bürgerliche Tugend ein-zuflößen suchen. Unsere blühende Handlungs-Stadt, worinnen so mannichfache Zweige undGattungen des Erwerbs für Nahrung und fro-hen Lebens-Genuß vorhanden sind, wo dasKind