21uns abgeschaft seyn, und dieser Weg derAllmosen. Einnahme soll seine Grenzen er-reicht haben.Muß man nicht mit innigem und herzlichemBedauern auf das bisher nachgegebene Straßen-betteln herabsehen? — Edle Menschenfreun-de! ich stelle sie hin unter euer Auge, die Ar-men und Elenden, die bisher gleichsam gezwun-gen waren, von Woche zu Woche, an dazu be-stimmten Tagen, euer Allmosen zu erflehen.Ach! sehet sie, unter diesen Nothleidenden —die Gebrechlichen, die Krüppel und die Lahmen.Sie tragen und schleppen ihren gebrechlichen undverkrüppelten Körper, mit ihrem zur Erde herab-gesengten Haupte, von Straße zu Straße, vonHauß zu Hauß — tragen und schleppen so ihrenKörper hin, unter dem Gefühl des körperlichenSchmerzens, und oft sehr großer Drangsale,blos um sich einen Allmosen zu erbitten! — Ach!sehet sie, edle Menschenfreunde! die Blinden,die sich müßen führen lassen. Ihr Auge siehtund kennt euch nicht, und doch suchen sie euchauf, und erwarten Beistand und Hülfe — sehetsie, die sogar von der Fallsucht behaftete Ar-men! Wie erschütternd ist oft ihr Anblick, wennsie niederstürzen zur Erde, und man ihnen zurHülfB 3
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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