18maligen Christen beim Bekänntniß der ReligionJesu, so auch in Absicht der Ausübung ihrerwohlthätigen Gesinnungen ausgesetzet waren,die aber auch von ihnen mit wahrem Heldenmuthund mit ausdaurender Beharrlichkeit überwun-den wurden. Es heißt bey dem Allem: Mangab einem jeglichen, was ihm Noth war.Das Bedürfniß des leidenden Bruders, von wel-cher Art es seyn mochte, wurde befriediget;selbst bey Verfolgungen vergaß man seiner nicht!So wie nun aber bey der ersten Christus=Ge-meinde die Armenpflege ein Hauptaugenmerkwar, und gleichsam die erste Pflanzschule derChristlichen Wohlthätigkeit wurde, so geschahenin der Folgezeit die nemlichen Anordnungen,bey allen durch die Aposteln gestifteten Gemein-den, wo sie nothwendig waren, wovon in ihrenBriefen so viele vortrefliche und rührende Bey-spiele und Nachrichten aufgezeichnet sind. *)Alles dieses ist ein Beweiß von der väterlichenSorgfalt, nach welcher die Aposteln Jesu, wiedie Lehrer und Vorsteher, die sie bey einer Chri-stus=Gemeine anordneten, auch vorzüglich denäusser-) Z. B. Apostelgeschichte 11, 29. 1 Corinther 16,1-2. 2 Corinther 8, 1-21. Jacobi 2, 13-17.
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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