daß gleich beym erstern Entstehen des Christen-thums, gemeinnützige Armen⸗Veranſtaltungengetroffen wurden, die dahin abzweckten, daß je-dem dürftigen und ärmern Gliede der neu ge-pflanzten Christus=Gemeine, sein Unterhalt ver-schaft, ihm das Nothdürftige gereicht würde.Die Gaben zu solcher Armenpflege waren gleichAnfangs bedeutend, und sie wurden mit einersolchen Bereitwilligkeit, und mit einer solchenseltenen Aufopferung und Hingabe der zeitlichenGlücksgüter ertheilet; daß diesesVorbild derChristlichen Mildthätigkeit, welches so ganz un-ter dem Auge und der Leitung der Aposteln Jesugeschah, von Jahrhundert zu Jahrhundert indem Christlichen Zeitalter, bis auf die gegenwär-tigen und die nachfolgenden Zeiten, noch immerglänzt, und als nachahmungswürdig betrachtetwerden muß. Zwar nicht in dem Sinn, daß wirals Schüler Jesu verpflichtet seyn sollten, eineGemeinschaft und Gleichheit aller unserer Gütereinzuführen; sondern in Absicht der ChristlichenEintracht, mit welcher diese Armenpflege be-fördert, und der Bereitwilligkeit, wie des grös-sern Aufwandes, wodurch dieselbe entrichtetwurde. Dazu kamen die großen Drangsalen unddie mannigfachen Schwierigkeiten, denen die da-maligen
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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