( 228) (ruhend, deme eine weisse Taube einen Oelzweig brachte. Mit der Unterschr.IaM DVLCe aVlesCIt.ACh Wle sVs, Wle schön VnD LiebLICH,Wle gLorrelCh, WohL rVht FrleDerICh§. 3.In der Stadt Dinslacken hatte der emsige Eifer der Einwohner,durch künstliche Ehrenbogen und Ehrenpforten, die mit den schönsten ver-zierten Blumen und Laubwerk, auch Sinnbildern, ausgeschmücket waren,ganz besonders sich hervor gethan. Eine dergleichen Ehrenpforte stand gegendie Häuser des Reformirten Herrn Prediger Merckens und Herrn SyndiciLamers; in derselben sahe man einen mit einem Flügel die Sonne be-deckenden einfachen schwarzen Adler, welcher nach dem auf ihn zufliegendendoppelten schwarzen Adler biß, und zu gleicher Zeit die in den Klauenhaltende Pfeile einem wegfliegenden doppelten weissen Adler nachschoß; unterund neben ihm waren noch andere kleine Vögel, welche ihn an den Federn,doch ohne sie zu verletzen, zerreten; über diese Vorstellung lase man:Das Wunder unsrer Zeit Ist Friedrichs Tapferkeit.Auf beyden Seiten erblickte man zwey Engel mit Posaunen; unter demersten die WorteDer Engel bläßt den Friede, Den Feinden zum Abschiede.Unter dem andern:Und dieser ruft die Preussen ein, Nachdem die Feind verschwunden seyn.Eben dergleichen Ehrenpforte sahe man auch gegen des Landtrompeter Isingund Bäckern von der Heyden Häusern aufgerichtet; in dessen Mitte derausgeschnittene vergoldete Königliche Nahmenszug F.R. mit Vivat, unddarunter auf einem Schilde:Was uns die Feinde zugedacht, Das wird an ihnen selbst vollbracht.Zu beyden SeitenWo Friedrich schlägt, wo Preussen streiten,Muß Sieg und Fried das End bereiten.Bey dem Römischeatholischen Capellan, Herrn Brings, stand ein Ehren-bogen, in welchem ein flammendes Herz hieng. Mit der Unterschr. VotaDInsLaCensIVM respICe. Vor dem Nonnencloster stand ein Ehren-bogen, in welchem der Preussische Adler mit der Unterschrift hieng: sVbALMO FrIDerICI SCVto. Bey der Illumination waren alle, sogar
Druckschrift
Umständliche Nachrichten von der Nahmens Sr. Kön. Majest. in Preussen den 10., 11. und 12. Merz 1763 vollzogenen Besitznehmung der Clev-, Mörs- und Geldrischen Provinzen und von den darinn vorgegangenen feyerlichen Freudensbezeugungen über den den 15. Febr. b.J. zu Hubertusburg geschlossenen Frieden
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