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Umständliche Nachrichten von der Nahmens Sr. Kön. Majest. in Preussen den 10., 11. und 12. Merz 1763 vollzogenen Besitznehmung der Clev-, Mörs- und Geldrischen Provinzen und von den darinn vorgegangenen feyerlichen Freudensbezeugungen über den den 15. Febr. b.J. zu Hubertusburg geschlossenen Frieden
Entstehung
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) * ( 225 ) * (keiten ein würdiges Ansehen gaben, theils mit Ergötzungen in bester Ordnungzu begehen; bey welchen die allgemeine Freude aus häufig errichteten Ehrenbogen, Verzierungen der Strassen und Häuser, derselben Erleuchtungen, diesich auch auf die kleinesten Hütten erstreckten, auf das lebhafteste hervorbrach.Wir wollen uns begnügen von den beträchtlichsten Umständen einen Auszugmitzutheilen; absonderlich war§. 2.Die Stadt Goch schon am 12. Märtz mit unzähligen Ehrenbogenausgeschmücket, als die Königliche Herren Gevollmächtigte, der Herr Obristevon Baur und Cammerdirector von Meyen, nebst einem Gefolge vonandern Officiers, von Geldern kommend, Nachmittags ihren Durchzugauf Cleve durch diese Stadt nahmen, und vom versammleten Magistratcomplimentiret wurden. Folgenden Tags war das Rathhaus und die ganzeStadt auf das artigste erleuchtet. Unter andern nahm sich (Nro. 1.) dieIllumination des Casteels, welches der Herr Landrath Elsner bewohnet,durch die perspectivische Erleuchtung der Allee vorm Hause, an deren Endegrosse Spiegel und Wandleuchter die Allee reflectirten, besonders schön heraus.(Nro. 2.) Der Herr Bürgermeister Dtr. Mallinkrott hatte anseinem sehr zierlich erleuchteten Hause in denen vier Fenstern, in eben so vielenGemählden, die Fabel des glücklichen Dichters, Herrn Gleim, der Loͤwe,die drey Tieger, betitelt, historisch vorgestellet, und unter jedem die Stellenaus gedachter Fabel angeführet, so auf die Historie des Gemähldes Bezughatten, welche Erfindung allgemeinen Beyfall erhielt. Das erste Gemähldestellete einen in seiner Höhle schlummernden Löwen, nicht weit davon dreyauf jenen sehende Tieger vor; worunter die Stelle der Fabel angebracht war;Ein Loͤwe schlummerte,Drey Tieger sahen ihn; der eine sprach: Seht da!Das ist der Augenblick, den Feind zu überfallen,Der uns zu mächtig ist; sein Reich gehört uns allenWir theilens unter unsDas zweyte Gemählde stellte diesen Löwen auf den Sprung vor; die dreyTieger stunden zur Seite, und winkten einem nicht weit davon mit einpaar andern Thieren hinzukommendem Fuchs; mit dieser Stelle:Die andern sagten: Ja!Errichteten sogleich einmüthig einen Bund,Beschworen ihnImFf