Druckschrift 
Umständliche Nachrichten von der Nahmens Sr. Kön. Majest. in Preussen den 10., 11. und 12. Merz 1763 vollzogenen Besitznehmung der Clev-, Mörs- und Geldrischen Provinzen und von den darinn vorgegangenen feyerlichen Freudensbezeugungen über den den 15. Febr. b.J. zu Hubertusburg geschlossenen Frieden
Entstehung
Seite
187
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( 187) *Oft müßt ein Schif zu Grunde gehen,Wann GOtt sein Hülf nicht liesse sehen:Und diese Huͤlf hat auch erfahrenDer König in den Kriegesjahren;Durch GOttes starke AllmachtshandBehält der König all sein Land.Die Feinde glaubten dis zwar nicht,Und doch hats GOtt so eingericht:Dann unser König hat im FeldAuf GOtt sein Hofnung vest gestellt.Zu Wasser und Land Hat GOtt durch Friedrichs Hand,Den Frieden uns gegeben. GOtt laß Ihn lange lebenEtwas weiter:Ich bin bereit und willig Zu fahr'n den Grossen Friederich.GOtt kann uns wohl bewahren, Wann wir zu Wasser fahren.Käm Friedrich in mein Schif herein, Wollt ich von Herzen frölich seyn.(Nro. 152.) Bey den Gebrüdern Biben wurde im ersten Fenstervorgestellet eine Hand aus den Wolken und ein Auge, welches sich zuschloß,worunter ein fliegendes Blatt mit dieser Inscription: Rara, sed felixUnio. Unten ein Rauchaltar mit drey Herzen.GOtt, der der Fürsten Herzen lenket,Und anders, als die Menschen denket,Der knuͤpft durch seine WunderhandEin dreyfach glücklich Friedensband.Im zweyten Fenster die Sonne hinter einem Berge. Darunter:Die Friedenssonne bricht des Krieges schwarze Nacht,Allein durch GOttes Gunst und Friedrichs weise Macht.Nun wächst die Handelschaft zu einem neuen Flor,Nach so viel Last und Leid zu unsrer Lust hervor.Im dritten Fenster: Victoria! Victoria! Friedrich lebt! Der edleFriede ist da!Friedrichs Feinde sind gewichen,Und der Friede schaft erquicken.Unter GOttes reichem SeegenWollen wir mit Friedrich leben.Preussen soll mit FreudenschallSein Lob preisen uͤberall!ImAa 2