(184) (Jauchzet alle Unterthanen,Daß wir wieder unter dem Schutz des grossen Adlers wohnen,GOtt zum Lob, dem Feind zum Trutz!Sechs Jahre waren wir verlassen von Dich;Nun aber rufen wir alle: Vivat Friederich!Im zweyten Fenster Ihro Königliche Majestät in völliger Positur. Imdritten Fenster Sr. Königl. Majest. Nahme mit der Crone darüber undmit einem Lorberzweig umwunden. Die Unterschrift war diese:Wir loben GOtt und Dich, O theurer Friederich!Dein Nahme brennt in unsern Herzen Erhabner als vieltausend Kerzen.(Nro. 144.) Bey dem Herrn Kerckhof in der Feldstrasse sahe manan einem Fenster folgende Sinnbilder: 1. Einen Engel, der den Friedenausbliese. Mit der Devise:Voilà la paix signéeDans toutes les contrées.2. Einen Regenbogen zwischen den Wolken. Mit der Devise:Le deluge de la GuerreN'est plus sur la Terre.3. Einen nach der Sonne fliegenden Adler. Mit der Devise:L'aigle après ses Travaux,Va monter beaucoup plus haut.3. Die Buchstaben F. R. mit der Crone darüber. Nebst dieser Devise:Nôtre FREDERIC à vaincu,Qui l'auroit jamais cru.An den andern zweyen Fenstern zeigten sich der Prinz Heinrich nebst demUnter dem Prinzen Heinrich standen diese Worte:Prinzen Ferdinand.Die Reichsarmee werd ich so treiben,Daß sie wohl wird aus Sachsen bleiben.Unter dem Prinzen Ferdinand diese:Mein Schwerdt soll die Franzosen zwingen,Damit sie es nicht weiter bringen.(Nro. 145.) Der Kaufmann Herr Jacob Beckmann stellete vor:Des Königs Bildnis mit einem Oliven- und Lorbeerkranz umzogen.EsWorunter diese Devise:
Druckschrift
Umständliche Nachrichten von der Nahmens Sr. Kön. Majest. in Preussen den 10., 11. und 12. Merz 1763 vollzogenen Besitznehmung der Clev-, Mörs- und Geldrischen Provinzen und von den darinn vorgegangenen feyerlichen Freudensbezeugungen über den den 15. Febr. b.J. zu Hubertusburg geschlossenen Frieden
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