Druckschrift 
Umständliche Nachrichten von der Nahmens Sr. Kön. Majest. in Preussen den 10., 11. und 12. Merz 1763 vollzogenen Besitznehmung der Clev-, Mörs- und Geldrischen Provinzen und von den darinn vorgegangenen feyerlichen Freudensbezeugungen über den den 15. Febr. b.J. zu Hubertusburg geschlossenen Frieden
Entstehung
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) * ( 35 ) * (Zur andern Seite des Portraits im dritten Fenster die Göttin desFriedens, Schwerter und Spiesse, ꝛc. unter die Füsse tretend, mit derUnterschrift:Der Friede soll beständig bleiben; Der Himmel will Ihn unterschreiben.In dem vierdten Fenster ein fliegender schwartzer Adler mit des KönigsNahmenszug auf der Brust, in der einen Klauen den Scepter und in derandern den Degen haltend, mit der UnterschriftWagts gleich die gantze Welt, nur Einen zu bekriegen,Kann Preussens Adler doch die Macht mit Kuhm besiegen.In dem fünften Fenster der fliegende Mercurius, ein Posthorn umhangendund einen Brief in der Hand haltend, worauf die Worte zu lesen: DerFriede ist geschlossen zu Hubertsburg den 15ten Febr. 1763. Untenstunden die Worte:Ich blase durch die gantze Welt, Daß Friedrich ist der gröske Held.Bey dem Herrn Vicario Wilder in der Capitelstrasse, Nr. 32.wurden die Augen der Zuschauer besonders gereitzt. Derselbe hatte in demZimmer an der Strasse verschiedene Bilder, und unter andern Sr. Kön.Majest. zu Pferde mit einem über Ihrem Haupte schwebenden Adler, diedurch eine gewisse Machine in beständiger Bewegung gehalten wurden, theilseinen Marsch, theils einen Friedenstanz vorstelleten, und auf dem im Fenster-rahmen erleuchteten mit Oel benetzten Papier solchergestalt im Schatten sichabbildeten. Oben darüber stand: In FREDERICKs VVInnenDeHeLDen KraCht Doct De VreDe ons aLLe VroLICK zYn.Unten waren diese Worte: IVbILVM ConCorDIæ.Der Herr Criminalrath Hymmen hatte in seiner Behausung, Nr. 36.die Fenster des zweyten Stockwerks mit doppelten Lampions pyramidalischerleuchtet, und in einem Fenster zur Seiten des Hauses zween erleuchteteKränze, deren jeder halb mit Lorber= und halb mit Oelzweigen gemahlt war.In einem stunden die Worte:VIVat FRIDERICVS II. BOrVssorVM REXLaVrels oLIVIsqVe beatVs.In dem andern:Freunde! sucht hier kein Gedicht,Friedrich ist zu groß, den sing ich nicht.Ueber der Hausthür war ein Kleeblat vorgestellet, welches die Stadt Clevein ihrem Wapen führet. Mit der Beyschrift:E 2Das