Druckschrift 
Abhandlung vom Ursprunge und Eigenschaft der Gülich- und Bergischen Lehne nebst Bestimmung des ächten Begriffes der Wörter Mann- und Erbmannlehne
Entstehung
Seite
51
Einzelbild herunterladen
 

51und in Zepernicks Sammlungen auserlesenerAbhandl. aus dem Lehnrecht 2 B. 195 Seite.)daß dieser sogar das Horazische: Humano capiti&c. auf solches anwende, u. s. w. so ist fürwahrzu bewundern, daß oft verkannt werde, daß aus-wärtige Rechte nur in Subsidium aufgenommenseyen, und daß man mit eigenen alten deutschenLandes- und Lehngewohnheiten bei den Gerichts-höfen oft eben so beschwerlich, als mit alten Mo-den bei der heutigen Welt durchkomme.§. 34.beim Abgange eigener und benachbarten Auskunftdienen mag.Wenigstens sind Ursachen genug vorhanden,um dasjenige von unsrer Landes- und Lehnverfas-sung zu behaupten, was der gelehrte à Sande imVorberichte seines Kommentars über die Gelri-schen Lehngewohnheiten anführt: Militarem Ma-jorum virtutem si non satis historiarum probarentmonumenta, utique abunde testaretur ingenscopia clientelarum feudalium... de his autemclientelis, ut & plerisque aliis mancipi rebus no-strates consuetudinibus magis, quam scripto jureusi sunt, quod ipsum etiam illis commune fuitcum aliis gentibus bellica laude claris, ac magisarmorum, quam literarum peritis, caeterum siusquam alias, in feudis maxime mores, seu con-suetudines variant. Vnde etiam consuetudinespeculiares a moribus Longobardicis multum diffe-D 2rentes,