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Stapel der Ubiern-Agrippinern von Anbeginn der Stadt : andere Geschichts-Rede
Entstehung
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(10)IX. ABSCHNITI.Die Gewohnheit allein ist oft die Richt-schnur die öffentlichen Akten einzurich-ten. Wir wollen nur wenige berühren.Die Eigenschaften eines Fürsten, um zumrömischen König erwählt zu werden,werden durch die alleinige Gewohnheitbestimmt, da sie durch geschriebenes Ge-säze nicht vorgeschrieben sind. Die allei-nige Gewohnheit überträgt denen Kurfürs-ten das Recht einen König zu erwählen.Die territorial Hoheit, wie man sie nennt,und die daher folgende Ausübungen, schrei-ben ihre Entstehung von der blosen Ge-wohnheit her.TTX. ABSCHNITI.Dass die Ubier vor Kristi Geburt, daKaiser JULIUS lebte, mit allen auswärti-gen Nationen den freiesten Handel gefüh-ret haben, dass sie nach Kristi Geburt aufdieselbe Weise gehandelt, haben wir be-wiesen, wie sie das Recht der Handlungs-stätte, des vollkommenen Stapels sich er-worben haben. Dass auswärtige Natio-nen unter sich in Ubien Handlungs Ge-schäften ausgeübt haben, wird uns keineraus der Geschichte der Übiern belehren;daher durch die immer verbietende Ge-wohnheit das den Bergischen so verhasteaber von Anbeginn der Stadt jederzeitbeibehaltenes Sprichwort entstanden ist:Gast mit Gast nicht zu handlen.XI.