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genehm, mithin Strafen sind: so zeigt unsſchon die Vernunft nicht nur die Moͤglichkeitund Wahrscheinlichkeit, sondern selbst die Ge-wißheit ewiger Srafen. Unser Nachdenkenläßt uns aber keinen Zweifel übrig, daß der Las-terhafte das hier versäumte Gute nie wirdnachholen können, und daß er durch alle Ewig-keit nicht im Stande seyn wird, den Grad derVollkommenheit zu erreichen, dessen er empfäng-lich gewesen wäre, wenn er in dem Leben derZucht und Vorbereitung sich bekehrt und einenchristlichen Wandel geführt hätte.Diese Strafen werden abgemessen seyn nachden größeren oder geringeren Kräften,Fähigkeiten und Kenntnissen, welchedie Menschen besessen und nach den Anlässen,Aufforderungen und Gelegenheiten,welche sie zum Guten hatten. Math. 11, 20 —22. Luk. 12, 47—48.Will man unter Gottes Beyſtandeſich vor der Sünde bewahren, ſo mußman sich oft und lebhaft erinnern an GottesAllgegenwart; an die Schädlichkeit desLasters; an den Tod und die Ewigkeit;aufmerksam muß man seyn auf sichſelbſt, auf die erſte Regung jeder böſenBegierde und auf die uns umgebendenMenschen; den Verstand muß man im-