35heik; aus Leichtsinn, Gefälligkeit undMenschenfurcht; durch strafbares Unter-lassen des Guten und Theilnahme anfremden Vergehungen. 1. Timoth. 1,v. 13, 5. v. 22. Jakob. 4, 17.Die Sünde raubt dem Menschen die Hei,terkeit des Geiſtes, die Ruhe des Ge-wissens, das freudige Andenken anGott und an die Ewigkeit. Das Lasterihre und demist selbst der Gesundheit, derzeitlichen Glücke des Menschen nachtheiligJesaj. 57, 21 „Die Gottlosen haben nicht Frie-den, spricht mein Gott.“. Jerem. 2, 19.Röm. 6, 20 — 21. „Denn da ihr der SündeKnechte waret, da waret ihr frey von der Ge-rechtigkeit. — Was hattet ihr nun zu der Zeitfür Frucht? — Welcher ihr euch jetzt schämet,denn das Ende derselben ist der Tod.“Außer den natürlichen Strafenläßt Gott noch andere, selbst ewigeStrafen, auf die Sünde folgen.Jesaj. 59, 2. Luk. 12, 47—48.Matth. 25, 46. "und sie werden in die ewigePein gehen, aber die Gerechten in das ewige Le-ben.Da jede Handlung, sie sey gut oder böse, ewigeFolgen hat und die Folgen böser Thaten unan-3
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Anleitung zur Kenntniß der Religion für die erste Classe meiner Katechumenen
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35
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