Druckschrift 
Zwey Predigten, bey Gelegenheit der Sammlungen milder Beyträge für die unglücklichen Bewohner des linken Rheinufers
Entstehung
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) 41 (um den Bedauernswürdigen zu warnen, fügte er hin-zu:Arme habt Ihr allezeit bey Euch, nie wird es Euchan Gelegenheit zum Wohlthun fehlen; doch mich habtIhr nicht immer bey Euch, bald werd ich die Weltund Euch verlaßen. O des sanften, zärtlich besorg-ten Erlösers! O der seligen Maria! Sein weises Lobrichtet die Niedergedrückte auf, die Betrübte erfreutsein Beyfall. Auch auf uns, die Liebenden, wirdJesus Christus mit Huld und Liebe herniedersehen.Freuen wir uns nun, wenn redliche Menschen uns ge-neigt sind; welche Ursache zur Freude für uns, wennder Beste, den je die Erde sah, uns gewogen ist! Istes unser Stolz, wenn Angesehene der Erde uns ihreZuneigung schenken; welche Ehre dann für uns, wennder Herr der Herrlichkeit,den Gottes Engel anbe-ten" uns seiner Liebe würdigt! Denken wir es unsmit Entzücken, daß wir unsern heimgegangenen Ver-klärten in bessere Welten noch immer theuer sind;welche Wonne ist es dann für uns, zu uns sagenzu können, dein Freund ist er, der im Glanze derGottheit thront!Und diese Liebe unsers Heilandes verbürgt unszugleich des Höchsten Liebe. Gewiß sahe Gott mitWohlgefallen auf die Edelthat der Maria hernieder.Gewiß leitete er sie an seiner Hand durch der ErdeThal, und versüßte ihr den Uebergang: Längst hater sie aufgenommen zu hohern Welten. O welche Se-ligkeit, Maria, ist Dir geworden! Nun bist Du an des-sen Seite, der Dir hier so unaussprechlich theuer wär.Da trifft kein Tadel Dein Herz. Schaaren der Vol-lendeten jauchzen Dir zu. Da eröffnet sich Dir DeinRetter, wie Verklärte sich einander mittheilen, undschließt Dir aller Himmel Himmel auf. Wollt auchIhr zu dieſem Segen gelangen, Ihr alle, die Gottmir gegeben hat? Liebet den Göttlichen! Wer seinemLieblinge ganz ergeben ist, der ist auch dem Vater