Rabatt=Rechnung.218„ facturisten, in welchem ersterer dem letztern die Zin-„sen zu ⅓ p. C. auf den Monat ansetzte, die sie ent-„ weder durch unmittelbare Bezahlung ersparen konn-„ten, oder die der Grossirer auf den Preis schlagenmüßte, wenn dieser einen Credit von 4, 7 oder 13„Monaten genießen wollte? — Es ist natürlich dahingekommen, ehe noch die üblichen Zinsen geringer als„ als 8 p. C. wurden, daß mancher Käufer, wenn ernur irgend zum Gelde Rath schaffen konnte, diesen„Vortheil vorlieb nahm, und also bey jeder Zahlung„dem, der sonst 13 Monat Credit genoß, 8⅔, für 7„ Monat 4⅔ und für 4 Monat 2¾ p. C. an dem Kauf-v preise erlassen wurden. So lang dieser Rabatt galt,ward er von dem Verkäufer auf den Preis geschla-gen, für den er sonst verkauft haben würde. Was„ er für 100 Thlr. verkaufen konnte, berechnete er dem,oder den Credit von 13, 7 oder 4 Monat benutzenn wollte, nun zu 108⅔, zu 104⅔, oder zu 102 ⅔. Diesn ist die Ursache, warum der Rabatt auf hundert„und nicht von hundert gerechnet wird.In den Preiscouranten berühmter Handels-städte findet man diese Zeit bey den verschiedenen Waa-ren angemerkt. Von diesen Waaren sagt man auch,daß sie auf Zeit verkauft werden. Diese Redensartbedeutet indessen nicht, daß die Bezahlung für die ge-dachte Waare nicht sogleich oder baar geschehen sollte,sondern es drückt dieselbe nur den Rabatt aus, den derKäufer genießt. In Hamburg und Amsterdam werden8 p. C. p. Anno gerechnet, und die Waaren an jenemOrte auf 7 oder 13 oder 16 Monate, und also mit 4⅔oder 8 ⅔ oder 10 ⅔ p. C. Rabatt, an dieſem aber auf15,
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