Rabatt=Rechnung.217der, der das Geld empfinge, in einem Jahre wiederdurch den Zins zu 5 p. C. erhalten.Die Rabatt=Rechnung ist zweyerley, erstlich wennein gewisses Procent auf einen baar bezahlten Geld-Posten gekürzet wird, welchen man erst nach einer ge-wissen Zeit schuldig gewesen, weswegen dann der Debi-tor der Billigkeit gemäß wegen seiner frühern Bezah-lung die Interessen nach Verhältniß der Zeit, daß dieZahlung zu früh abgelegt wird, gewisse p. C. kürzenkann.Die andere Art der Rabatt=Rechnung ist die-jenige, welche bey dem Ein= und Verkauf einiger Waa-ren gebräuchlich ist, worüber Busch in seiner Dar-stellung der Handlung folgende Erklärung gibt.„So viel die Waaren auch im großen Handel auseiner Hand in die andere gehen können, so müssen„sie doch zuletzt, ehe sie an den Verbraucher gelangen,von dem großen Kaufmann an den Krämer, oder,wenn es Materialien für Manufacturen sind, an denManufacturisten kommen. — Beyden muß Aufschuboder Bezahlung verstattet werden. Denn der Krämer„kann nicht, wie der Kaufmann, auf einmal seine Waare„wieder verkaufen. Der Manufacturist muß die ge-kauften Materialien in seinem Gewerbe verbrauchen,und die Waare wird allererst nach vielen Monaten„fertig und wieder verkäuflich, da er die Bezahlungseiner Auslage wieder bekömmt. Hieraus entstand,vermuthlich zuerst in den Niederlanden, wo nebenden großen Handelsleuten, der Manufacturisten und„der Krämer so viele waren, ein Vergleich zwischendem Großhändler und dem Krämer und dem Manu-„fac⸗
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