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2 (1882)
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DREI NICHT SICHER BELEGTERECENSIONEN.

ARIUS MULTISOIÜS PRIMUS ISLANDORÜMHISTORICUS.

Monographia auotore Mag. Erico Christiano Werlauff. Bibl. reg. ab epistolisetc. Hafniae 1808. Typis Andr. Seidelini. 106 S. kl. 8.

Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur. Jahrgang III (1810). FünfteAbtheilung, Philologie, Historie, schöne Litteratur und Kunst. I. Bd, 6 Heft.

S. 282283.

Wir erhalten in dieser kleinen Schrift eine recht fleissigeund gelehrte Litterärnotiz über Ari inn frode, d. i. vielkundig(vornehmlich in der Geschichte), geboren im Jahre 1067 aufdem -westlichen Viertel von Island, und über seine verlorenenund vorhandenen Schriften, über die Werke, welche unstreitigihn zum Verfasser haben, und über solche, welche ihm ohnehinreichenden Grund zugeschrieben werden. Die beiden ver-lorenen Werke: grössere Geschichte von Island und Geschichteder Könige von Norwegen hält der Verf. für ein Werk undbelegt seine Meinung mit sehr triftigen Gründen. Bei demvorhandenen Werke: Schedae s. libellus de Islandia verweiltder Verf. am längsten; die Ausgaben und Handschriften werdenbeurtheilt, mit kritischen Anmerkungen über einzelne Stellen.Über die Sprache Aris, seine Glaubwürdigkeit, seine Quellen,über die Anführung seiner Schriften bei alten nordischen Schrift-stellern wird viel Nützliches beigebracht. Die Untersuchungüber die Schriftzüge, deren sich Ari bediente, führt zu einerUntersuchung über Runen (welche, wie hier uns mit einer Stelleder unedirten Skalda bewiesen wird, eine Verbesserung, wahr-scheinlich durch eine dem lateinischen Alphabet nachgeahmteAnordnung und Bestimmung der Buchstaben, eben diesem