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2 (1882)
Seite
373
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THE POPULÄR SUPERSTITIONS OF SCOTLAND. 373

Untersuchung sein, welche den Glauben an Elfen überhauptzum Gegenstand hätte und seine frühesten Spuren so wie seinBereich auszumitteln suchte. Er ist fast über ganz Europa innicht abzuleugnender Übereinstimmung verbreitet und ohneZweifel früher als das Christenthum vorhanden gewesen; es kämedarauf an, dies in fruchtbarer Ausführlichkeit darzuthun, dannhätten wir ein Zeugnis mehr von jenem eigenthümlichen Zu-sammenhang der Völker. Es würde nicht weiter überraschen,wenn man in diesen irischen Überlieferungen mehrere fände,welche in den einsamsten Gegenden anderer entfernten unddurch Meere getrennten Länder gleichfalls zu Hause sind. DasChristenthum verdrängte diesen Glauben nicht, wie hätte es 53auch die vielfachen darauf gegründeten Sagen vernichten wollen!Es erniedrigte ihn nur und stellte ihn als einen heidnischen inSchatten. Man näherte sich von nun an mit einer gewissenScheu, und die weissen und schwarzen Elfen, welche die Eddanoch kennt und die ursprünglich dem Tag und der Nacht, demSonnenlicht und der Finsternis angehörten, wurden als guteund böse unterschieden; da man jedoch einen Theil ihrer Wohl-thaten fortwährend anerkannte, so fand man eine Vermittelungund hielt sie für gefallene, aus dem Himmel verstossene Engel,die ungewiss über ihre Zukunft und ob sie Verzeihung erhaltenauf der Erde rastlos umherschweifen: eine Sage, die nicht blosshier, sondern auch in Schottland, Dänemark und Schwedenvorkommt. [anonym.]

THE POPULÄR SUPERSTITIONS AND FESTIVE 53AMÜSEMENTS OF THE HIGHLANDERSOF SCOTLAND.

Edinburg bei Archibald Constable und Comp, und London bei Hurst,Robinson und Comp. 1823. X VIII und 293 S. in 8.

Göttingische gelehrte Anzeigen. Bd I, 6. Stück, den 12. Januar 1826.

S. 53 55.

VVäre dieses Buch in dem Geist und Sinne des vorigenabgefasst, so würde es vielleicht wegen eines reichhaltigeren