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2 (1882)
Seite
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370 FAIRY LEGENDS OF IRELAND.

verfertigt, deren Muttersprache die deutsche nicht ist), derenmehr sind, als man nachsehen darf. Einige Beispiele: Ver-zeichnis der Runenmonumenten; Beschreibung des Stein; derHypothes; auf Räthseln stossen; unleidlich lautet:das For-schen eines Paar Sekeln, ein halbes Stieg Runen" u. dgl.

[anonym.]

49 FAIRY LEGENDS AND TRADITIONS OF THE SOUTH

OF IRELAND.

London, bei John Murray. 1825. 363 S. in 8.Göttingische gelehrte Anzeigen. Bd I, 6. Stück, den 12. Januar 1826. S. 4953.

JL/ieses kleine Buch verdient einige Aufmerksamkeit. Schondas Äussere ist einladend, womit wir nicht so wohl das glattePapier und den eleganten Druck meinen, weil wir daran beienglischen Werken gewöhnt sind, als geistreich gedachte,äusserst reinlich ausgeführte, auf den Inhalt bezügliche Vignettenvon Brooke, welche überhaupt für Bücher die passendstenZieraten sind und die wir bei dieser Gelegenheit für gefälligeAusgaben deutscher Werke wieder empfehlen wollen. DieEngländer kehren auch hierin zu dem Festen und Charakte-ristischen zurück und geben die verblasenen, unbestimmtenNebelgestalten auf. Etwas Manier können sie kaum los werden,und diese schadet auch den jetzt so berühmten Bildchen vonCruikschank, die sonst an das in den kleinen Formaten unter-gegangene, an sich bewunderungswürdige Talent unseres Chodo-wiecki erinnern.

50 Wer blosse Unterhaltung sucht, wird sie hier so gut finden,.wie etwa in der 1001 Nacht; freilich sind es nur 27, jedochsehr verschiedenartige Stücke, wovon jedes auf eigene Weisedie Theilnahme anregt. Aber noch in anderer Hinsicht lassensie sich mit den arabischen Erzählungen vergleichen: sie schil-dern nämlich mit vollkommener Wahrheit den häuslichen Zu-stand, Denkungsart, Lebensweise und Sitten eines gerade nichtsehr bekannten Landes. Irländer werden die dargestellten