362 VAN HET LETTERSCHRIFT DOOR MR. W. BILDERDIJK.
Das griechische (sonst aber der Regel ausser in der erstenReihe sich nicht fügende) Alphabet hat eine Reihe mehr:
T <D X W
Sodann gibt Hr. Bilderdijk auch noch die Gründe an,warum jedes Mal diese und keine anderen Buchstaben in einerReihe zusammengestellt seien wodurch der Platz, den jeder«innimmt, so nothwendig erscheint, dass auch die geringsteVersetzung unzulässig wäre und ursprünglich alles müsste aufsGenaueste bestimmt worden sein. In der ersten Reihe nämlichzeige sich die einfache Wirkung der Stimme und Sprachwerk-zeuge, in der zweiten die blasende, in der dritten die fiiessende,eo in der vierten die schliessende und klemmende, in der fünftendie stark angesetzte, in der sechsten die stossende.
Von den übrigen Alphabeten, die aus dem hebräischen(sollte heissen phönicischen) sich entwickelt, bemerkt der Verf.nur, dass, hauptsächlich weil sie nicht alle Buchstaben aufge-nommen hätten, ihre Regelmässigkeit verloren gegangen sei.
Rec. setzt mehr Werth in diese Abhandlung, als in dievorige, gleichwohl scheint ihm, wenn man die Sache kühl undohne Vorliebe betrachtet, noch sehr wenig gewonnen. Eigentlichnur die erste Reihe passt ordentlich zu der Regel, bei denübrigen gibt es grössere oder geringere Schwierigkeiten, dieauf allerlei Art aus dem Wege geschafft werden. Der Vocalfehlt dreimal, und diese Noth wird einmal als eine Tugendausgelegt, zweimal wird er durch Consonanten ersetzt. Ganzausgeworfen wird der Buchstabe T. Drei werden verdoppelt:2, Ö und J?, und einer wird aus einem Lingual- zu einemGutturallaut gemacht, das 1 Wie bedenklich ist aber dasVertilgen von Sajin, da nun auch das griechische Z muss weg-genommen werden, so wie das Einrücken eines Buchstaben nachJod und Lamed, da im Griechischen und Lateinischen dieselbenLücken vorauszusetzen wären. Endlich zwei Buchstaben bleibenübrig, IV und n, und müssen als ein Anhang sich mit fort-schleppen.
So höchst ungewiss durch dies alles, wenigstens nachunserer Meinung, die Entdeckung des Hrn. Bilderdijk wird, somüssen wir doch anerkennen, dass sein Scharfsinn uns gestattet,